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LINZ. Im  Gemeinderat wurde eine umfassende Neugestaltung der Kreuzung Hafenstraße, Am Winterhafen und Gallanderstraße einstimmig beschlossen. Ziel ist mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger.

Von 90 Zentimeter auf drei Meter: im Bereich des Kunsthauses wird der Gehsteig ausgebaut. (Foto: Stadt Linz)

Aktuell ist im Bereich der Donau-Bypassbrücke der A7-Mühlkreisautobahn die Situation unzureichend. Der bestehende Geh- und Radweg endet unmittelbar im Kreuzungsbereich ohne gesicherte Querungsmöglichkeit über die Hafenstraße. Gleichzeitig ist der Gehsteig im Bereich des Kunsthauses mit nur 90 Zentimetern zu schmal und entspricht nicht den geltenden Standards.

Verbreiterung

Künftig soll der kombinierte Geh- und Radweg auf den letzten 50 Metern auf drei Meter verbreitert und leicht verschwenkt werden. Eine angehobene Fahrbahn mit Schutzweg nach dem sogenannten „St. Pöltner Modell“ soll eine sichere Querung Am Winterhafen ermöglichen.

Auch entlang der Hafenstraße und Gallanderstraße erfolgt eine Neuorganisation. Der schmale Gehsteig wird zu einem durchgehenden, drei Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg ausgebaut. Der bestehende Schutzweg in der Hafenstraße wird verlegt, erweitert und mit einer Druckknopf-Ampel samt akustischer Unterstützung ausgestattet.

Ergänzend ist ein Pflasterstreifen entlang parkender Fahrzeuge geplant, für zusätzlichen Schutz vor plötzlich geöffneten Autotüren.

Knapp 85.000 für Neugestaltung am Taubenmarkt

Ebenfalls Thema im Gemeinderat waren die Kosten für das Projekt „Baum am Taubenmarkt“. Stadträtin Eva Schobesberger bezifferte die Gesamtkosten mit 84.961,08 Euro brutto. Schobesberger sieht in dem Baum eine Aufwertung für den Taubenmarkt. Auch hätte er sich als Treffpunkt etabliert. 

Umgestaltung

Ein Antrag von Ahoi Linz auf Zuweisung der Umgestaltung der Domgasse zum Ausschuss Mobiliät und Märkte wurde mehrheitlich angenommen. Nach Meinung von Ahoi-Gemeinderat Clemens Brandstetter sollen zusätzliche Kundenparkplätze für Postkunden in der Kollegiumgasse geschaffen werden und ein bereits öffentlicher Durchgang öffentlich bekannter gemacht werden, um die Erreichbarkeit des Hauptpostamts zu garantieren und gleichzeitig die Verkehrsbelastung in der Domgasse zu reduzieren.

Zwischen dem Alten Dom und dem Hauptplatz schlägt Ahoi Linz einen „Platz am Alten Dom“ vor. Ein weiterer Fokus liegt auf der barrierefreien Gestaltung der Engstelle zwischen Pfarrgasse und Domgasse durch niveaugleiche Pflasterung. Anstatt der temporären Bänke und Pflanztröge sollen dauerhafte Sitzbänke und Begrünung eingerichtet, im Bereich zwischen dem Alten Dom und dem Hauptpostamt ein Freiluftschach etabliert werden.


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