Rund 10.000 Menschen feierten bei der linzpride
LINZ. Die Forderung nach Gleichstellung schmolz auch bei Hitze nicht davon: Laut Hosi Linz feierten rund 10.000 Menschen bei der linzpride2026.

Trotz knapp 40 Grad zogen gut 10.000 Menschen über die Linzer Landstraße, um für die für die Rechte und Sichtbarkeit von LGBTIQIA* Personen in Oberösterreich einzutreten.
„Ein Wahnsinn!“, kommentiert Michael Müller, Vereinssprecher der Hos Linz: „Trotz dieser unmenschlichen Hitze so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Die Forderungen nach dem Verbot nicht notwendiger Operationen an intergeschlechtlichen Kindern, nach dem Ende von Konversionstherapien sowie nach einer freien, selbstbestimmten Personenstandsänderung ohne diskriminierende Hürden, sind den Menschen eben nicht egal. Und auch die Forderung nach dem Nationalen Aktionsplan gegen Hassverbrechen oder nach dem Levelling Up im Diskriminierungsschutz schmelzen in der Hitze nicht einfach davon!“
Darüber hinaus dankt Müller all den vielen ehrenamtlichen Helfern, die diesen Tag, aber auch die vielen Programmpunkte im Pride-Monat erst möglich gemacht haben. „Ich bin stolz auf unser Team und die tolle Zusammenarbeit, die so ein Event erst möglich machen,“ so Müller.
Müller dankt aber auch dem Paradenteam, das es geschafft hat, trotz der große Hitze die Parade sicher und ohne Vorfälle durch die Stadt zu führen. „Nicht zuletzt gilt mein Dank auch der Stadt Linz, die die Vorbereitung der Parade - besonders auch in letzter Minute bei den Maßnahmen gegen die sich abzeichnende Hitzewelle – unterstützt hat,“ so Müller.
Mit einem Infomarkt und DJ-Programm im Rahmen der Pride City am OK-Platz und der Pride Night im Mediendeck des Offenen Kulturhauses ging der 15. Christopher Street in Linz erfolgreich zu Ende.


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