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Rechnungsabschluss der Stadt Linz: Um 25 Millionen Euro besser als budgetiert

Nora Heindl, 03.07.2026 15:45

LINZ. Der Linzer Gemeinderat hat den Rechnungsabschluss 2025 mehrheitlich beschlossen.

Stadtrat Thomas Gegenhuber (Foto: Weihbold)
Stadtrat Thomas Gegenhuber (Foto: Weihbold)

 Das operative Ergebnis fiel um knapp 25 Millionen Euro besser aus als veranschlagt. Die gesamte operative Gebarung schloss dennoch mit einem Minus von rund 33 Millionen Euro ab. Verantwortlich dafür sind laut Stadt gestiegene Transferzahlungen, höhere Kosten durch die Inflation sowie stagnierende Einnahmen aus Ertragsanteilen und eigenen Steuern.

„Inflation und stagnierende Wirtschaftsentwicklung machten auch vor der Stadt Linz nicht Halt. Umso wichtiger ist es, dass wir trotz dieser Herausforderungen das operative Ergebnis verbessern konnten, gleichzeitig aber auch in die Zukunft unserer Stadt investiert haben“, betont Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ). Rund 100 Millionen Euro flossen in Zukunftsbereiche. Darunter die Digitalisierung der Pflichtschulen, Maßnahmen in den Seniorenzentren, die Baumpflanzoffensive, der Skatepark an der Donaulände sowie Projekte im Straßenbau und bei den städtischen Bädern.

Kritik an Finanzausgleich

Kritik übt Finanzstadtrat Gegenhuber erneut am Finanzausgleich: „Beinahe jeder zehnte Euro der gesamten operativen Gebarung der Stadt Linz ging in saldierter Betrachtung an das Land Oberösterreich.“ Gleichzeitig stelle Linz in vielen Bereichen Infrastruktur zur Verfügung, die nicht nur Linzern zugutekommt. So seien etwa über 40 Prozent der Badegäste in den städtischen Bädern keine Linzer, dennoch sei Linz als Statutarstadt von der Bäderfinanzierung des Landes ausgenommen.


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