Stadt Linz warnt vor den Gefahren von Nikotin
LINZ. Das klassische Rauchen nimmt zwar ab, dafür werden Nikotinprodukte wie Vapes und Nikotinbeutel bei Jugendlichen immer beliebter. Die Stadt Linz und das Institut Suchtprävention von pro mente OÖ starten deshalb eine Aufklärungskampagne über Risiken und Suchtgefahr.

„Nikotin geht. Die Abhängigkeit bleibt – Dein Leben. Deine Entscheidung.“, so der Slogan der neuen Kampagne, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ins Auge fasst. Hintergrund ist der steigende Konsum von E-Zigaretten und Nikotinbeuteln. Sie erscheinen als trendig und harmlos. Doch auch wenn sie meist keinen Tabak mehr enthalten, bergen sie eine Reihe von Gesundheitsrisiken, wie Überdosierung oder eine rasche Abhängigkeit.
Nikotinbeutel enthalten keinen Tabak, geben jedoch über die Mundschleimhaut Nikotin ab. Ein Beutel enthält meist zwischen drei und 20 Milligramm Nikotin, teils auch mehr. Dies kann insbesondere bei unerfahrenen Konsumierenden zu Überdosierungen führen. Symptome reichen von Übelkeit bis zu schweren Komplikationen. Zudem besteht ein hohes Risiko einer Abhängigkeit.
E-Zigaretten (Vapes) funktionieren über das Verdampfen von Flüssigkeiten, die Nikotin enthalten können. Die Produkte sind oft farbenfroh gestaltet und mit süßen Aromen versehen. Sie vermitteln einen unkomplizierten Einstieg und sprechen gezielt Jugendliche an. Gleichzeitig ermöglichen sie eine schnelle Aufnahme von Nikotin, was eine Abhängigkeit begünstigt.
Die Kampagne setzt auf Information und Präventionsangebote. Materialien stehen auf fit.linz.at zur Verfügung und werden über die Online-Kanäle der Stadt verbreitet. Ergänzend bietet das Institut Suchtprävention Workshops, Unterrichtsmaterialien sowie Beratungs- und Infoangebote für Schulen, Eltern und Jugendarbeit an.


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