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LINZ. Sechs Bauprojekte standen auf der Tagesordnung, in der 206. Sitzung des Linzer Beirats für Stadtgestaltung. Drei davon wurden positiv beurteilt. 

Rendering Landgutstraße 20 (Foto: arch-idee ZT GmbH)
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Als Wiedervorlage präsentiert wurde dem Beirat ein Wohnbauprojekt in der Landgutstraße 20, in unmittelbarer Nähe des Riesenederhofs in Urfahr. Gegenüber der Erstvorlage wurden auf Empfehlung des Beirats die Baukörperpositionierung und -setzung, die Erschließung, die Freiraumgestaltung sowie das Farb- und Infrastrukturkonzept überarbeitet. Geplant sind fünf Wohngebäude mit rund 60 Wohneinheiten. Besonders positiv bewertet wurde die Vernetzung der Gebäude und Freiräume: Alle Häuser werden durch Wege sowie mit Grünflächen verbunden.

Der Umbau des Riesenederhofs selbst wurde bereits in einer früheren Sitzung des Beirats positiv beurteilt.

Grünes Licht für inklusives Wohnprojekt in der Hamerlingstraße

Ebenfalls positiv beurteilt wurde ein Projekt des BBRZ in der Hamerlingstraße. Das Vorhaben verbindet inklusives Wohnen mit Aus- und Weiterbildung. Gegenüber der Erstpräsentation wurde das Gebäude wesentlich überarbeitet und von neun auf sieben Geschosse reduziert. Sechs Geschosse orientieren sich an der bestehenden Bebauung der Hamerlingstraße, das oberste Geschoss springt entsprechend der städtebaulichen Vorgaben nach Osten zurück. 

Städtebauliche Weiterentwicklung in der Denkstraße

Auch ein Wohnbauprojekt in der Denkstraße wurde in der Sitzung behandelt. Der Beirat begrüßte die städtebauliche Weiterentwicklung des Vorhabens. Für die weitere Ausarbeitung wurde das Projekt einer Planungsvisite zugeordnet. Dabei sollen offene Fragestellungen gemeinsam vor Ort weiterentwickelt und geklärt werden.

„Bauprojekte qualitätsvoll weiterentwickeln“

Drei weitere Projekte wurden zur Überarbeitung und anschließenden Wiedervorlage empfohlen.

„Der Beirat für Stadtgestaltung ist ein wichtiges Instrument, um Bauprojekte in Linz qualitätsvoll weiterzuentwickeln. Gerade bei größeren Vorhaben geht es nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, wie sie sich in das Stadtbild einfügen, welche Freiräume entstehen und welchen Mehrwert sie für das jeweilige Umfeld schaffen. Die aktuellen Projekte zeigen, dass sich dieser fachliche Dialog auszahlt“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.


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