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LINZ. Während der Konzertreihe „Klassik am Dom“ werden das Friedensfenster des Mariendoms und dessen moderne Interpretation jeden Abend beleuchtet. Bis 8. August soll damit ein sichtbares Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt werden.

Bis 8. August sind das Friedensfenster des Mariendoms und dessen darunterliegende, moderne Interpretation erleuchtet. (Foto: Diözese Linz / See the Moment - Keep the Moment)

Täglich von 19.15 bis 1 Uhr sind das historische Friedensfenster und dessen darunter liegende, moderne Interpretation beleuchtet. Gemeinsam setzen die Diözese Linz, der Verein Pro Mariendom – Oberösterreichischer Dombauverein und die Konzertreihe damit ein Zeichen der Hoffnung auf dauerhaften Frieden.

„Gerade in den unsicheren und herausfordernden Zeiten, die wir derzeit weltweit erleben, kann es nicht genug Zeichen für Frieden und Versöhnung geben“, sagt Josef Pühringer, geschäftsführender Präsident des Vereins „Pro Mariendom – Oberösterreichischer Dombauverein“. Frieden beginne im Kleinen und das beleuchtete Fenster solle Menschen ermutigen, aufeinander zuzugehen.

Fenster erinnert an Frieden

Das Friedensfenster entstand um das Jahr 1917 und zählt gemeinsam mit dem Kriegsfenster zu den markanten Rosettenfenstern des Mariendoms. Im Zentrum sind die drei göttlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung sowie die vier Kardinaltugenden dargestellt.

Die moderne Interpretation des Künstlers Karl Martin Hartmann entstand 1996 und symbolisiert das friedliche Miteinander unterschiedlicher Menschen, Religionen und Weltanschauungen.


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