„Kunst am Bau“ prägt Linzer Bauprojekte
LINZ. Die Stadt Linz verbindet seit Jahren Architektur und Kunst bei öffentlichen Bauprojekten

Die Stadt Linz verbindet bei öffentlichen Bauprojekten gezielt Architektur und Kunst. Grundlage ist ein Gemeinderatsbeschluss von 1997, nach dem bei mittleren und größeren Vorhaben rund ein Prozent der Baukosten für künstlerische Gestaltung vorgesehen ist. Von 2015 bis 2025 wurden elf Projekte umgesetzt, unter anderem auf Schulen, öffentlichen Gebäuden und Standorten von Einsatzorganisationen.
„Kunst am Bau ist ein fester Bestandteil unserer Baukultur. Sie verleiht öffentlichen Gebäuden eine eigene Identität und macht Kunst im Alltag für viele Menschen zugänglich “, betont Vizebürgermeisterin Merima Zukan.
Von der Schule bis zur Feuerwache
Ein aktuelles Beispiel ist die Mira Lobe Schule inklusive Hort in Dornach-Auhof. Das Kunstprojekt „Nanu“ ist als skulpturale Form gestaltet, die sich am Eingangsbereich des Schulstandorts entwickelt.
Auch beim Hort und der Nabe der Löwenfeldschule zeigt sich dieser Ansatz. Dort entstand ein halböffentlicher Raum zwischen Bestand und Neubau, der Schule und Stadtteil verbindet.
Ein weiteres Beispiel ist die Feuerwache Nord. Dort verbessert ein künstlerisches Konzept die Wahrnehmbarkeit des Eingangsbereichs. Abstrahierte Figuren aus Stahl führen Besucher gezielt zum Gebäude und unterstützen die Orientierung, ohne die Architektur zu überlagern.
Begleitung über viele Jahre
Auch in Zukunft bleibt „Kunst am Bau“ fixer Bestandteil bei neuen Bauprojekten. Bei der geplanten Erweiterung der Siemensschule ist bereits eine künstlerische Gestaltung vorgesehen. Die bestehende Volksschule wird durch Aufstockung und Zubau auf 18 Klassen erweitert und schafft zusätzliche Räume für Unterricht, Betreuung und Bewegung sowie flexible Lernbereiche und eine Bibliothek.
„Öffentliche Gebäude begleiten viele Menschen über Jahre hinweg. Deshalb ist es wichtig, dass wir bei ihrer Gestaltung nicht nur auf Funktionalität achten, sondern auch auf Identität und Atmosphäre. Kunst am Bau leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so Vizebürgermeisterin Merima Zukan.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden