Ordnungsdienst setzt Fokus auf Müllablagerung
LINZ. Der Ordnungsdienst der Stadt Linz verzeichnet im Juli insgesamt 1.861 Einsätze.

Im Vergleich zum Vormonat sinkt die Gesamtzahl der Einsätze leicht um 46 Fälle. Gleichzeitig zeigt sich eine klare Veränderung in den Aufgabenbereichen. Die Kontrollen im ruhenden Verkehr gehen von 990 auf 921 Fälle zurück. Dem gegenüber steht ein deutlicher Anstieg bei den Kontrollen ortspolizeilicher Verordnungen von 72 auf 121 Fälle. Auch bei den Anrainerverpflichtungen steigt die Zahl der Einsätze von 65 auf 88. Rückläufig entwickelt sich der Bereich Bettelei mit einem Rückgang von 164 auf 117 Fälle. In den übrigen Kategorien wie Service und Information, Müllablagerung oder Hundeproblematik bleiben die Zahlen weitgehend stabil.
Ein besonderer Fokus lag im Juli auf Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen. An drei Abenden kontrollierte eine eigene Task Force eine Müllsammelinsel in Linz-Auwiesen. Dabei hielt der Ordnungsdienst eine Person an, die Sperrmüll unrechtmäßig entsorgt hat, und erstattete Anzeige.
„Die Zahlen zeigen klar, dass wir unsere Schwerpunkte gezielt anpassen. Dort, wo Regeln für das Zusammenleben wichtig sind, setzen wir konsequent auf Kontrolle und Präsenz“, betont StadtratMichael Raml. „Illegale Müllablagerungen sind kein Kavaliersdelikt. Sie belasten die Umwelt und verursachen Kosten für die Allgemeinheit. Deshalb gehen wir hier konsequent vor und setzen auch auf sichtbare Schwerpunktaktionen.“








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