Bildungsministerium bestätigt Qualität der Linzer First Love Workshops
LINZ. Die sexualpädagogischen First Love Workshops der Stadt Linz sind nun im offiziellen Angebotspool des Bildungsministeriums gelistet. Das Ministerium bestätigt damit: Die Angebote entsprechen wissenschaftlichen Standards und sind mit dem Lehrplan vereinbar.

Die kostenlosen Workshops richten sich an Linzer Schulen der siebten und achten Schulstufe und sind Teil des Angebots rund um die First Love Ambulanz der Kinder- und Jugendservices Linz und des Kepler Universitätsklinikums am Med Campus III.
In den Workshops geht es um Sexualität, Körper und Beziehungen, sexuell übertragbare Infektionen, Medien und rechtliche Fragen. Durchgeführt werden sie von einem Team aus klinischen Psychologen, Beratern von Jugendservice, BILY und PIA sowie Gynäkologen am Med Campus III.
Beratungsstelle für Jugendliche
Die First Love Ambulanz am Kepler Universitätsklinikum berät Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren mit und ohne Begleitung zu erster Liebe, Sexualität und körperlicher Entwicklung, Beziehung und Liebeskummer, Verhütung, Schwangerschaft sowie sexuell übertragbaren Infektionen.
Die Ambulanz ist jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet (Aktuell ist Sommerpause. Die Ambulanz ist ab 2. September wieder geöffnet.). Einfach vorbeikommen ohne Voranmeldung, auch anonym und ohne E-Card möglich. Zusätzlich gibt es jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr eine Telefonberatung unter 0677 63930891.
Mehr erfahren: https://www.kepleruniklinikum.at/patienten-angehoerige/unterstuetzungsangebote/first-love-ambulanz/was-wir-tun/
Im ersten Halbjahr 2026 nutzten bereits 741 Jugendliche die Workshops und Beratungsangebote.
„Jugendliche brauchen bei Fragen zu Liebe, Sexualität und Beziehungen verlässliche Informationen und Ansprechpersonen, denen sie vertrauen können. Die Bestätigung durch das Bildungsministerium unterstreicht die fachliche Qualität der sexualpädagogischen Workshops und gibt Schulen Sicherheit bei der Auswahl qualitätsgesicherter Angebote“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner.
„Gute Gesundheitsbildung gibt Jugendlichen Wissen und Orientierung für verantwortungsvolle Entscheidungen. Die Aufnahme in den offiziellen Angebotspool bestätigt die fachlichen Standards der Workshops. Zugleich verbindet die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen sexualpädagogische, psychosoziale und medizinische Kompetenz“, unterstreicht Gesundheitsreferent Stadtrat Michael Raml.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden