1.833 Linzer Kinder starten ins erste Schuljahr
LINZ. Mit dem ersten Schultag beginnt heute für 1.833 Kinder in Linz ein ganz neuer Lebensabschnitt. Tausende weitere Schüler kehren nach den Sommerferien in ihre Klassen zurück.

„Der erste Schultag ist für Kinder und Familien ein besonderer Moment. Ich wünsche allen Schülerinnen einen guten Start, Freude am Lernen, neue Freundschaften und ein erfolgreiches Schuljahr. Schule soll ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche ihre Stärken entdecken und bestmöglich gefördert werden“, sagt Schulreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ). Ihr Dank gilt allen Schulmitarbeitern für ihren täglichen Einsatz.
Schulen gut vorbereitet
Die Stadt Linz nutzte die Sommerferien für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an zahlreichen Schulstandorten. Gleichzeitig wird das Schulausbauprogramm fortgesetzt: Bis 2030 investiert die Stadt rund 36 Millionen Euro, unter anderem in die Erweiterung der Siemens-, Löwenfeld- und Spallerhofschule sowie der Mittelschule Ebelsberg. „Unsere Stadt wächst – daher investieren wir in bestehende Standorte und schaffen zusätzliche Kapazitäten, wo sie gebraucht werden“, so Zukan.
Mehr Plätze für Kinder mit Förderbedarf
Mit Schulbeginn wird die ehemalige Mengerschule in Dornach wieder genutzt. Dort starten fünf Klassen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf; insgesamt wurden acht Klassenräume vorbereitet. Als langfristige Lösung plant die Stadt im Linzer Süden ein inklusives Schulzentrum mit rund 150 zusätzlichen Plätzen sowie regulären Klassen.
Zukan betont, dass es neben geeigneten Räumen ausreichend qualifiziertes pädagogisches Personal und genügend Ressourcen brauche, um Kindern die notwendige Unterstützung zu bieten. Die Finanzierung sonderpädagogischer Angebote müsse sich dabei am tatsächlichen Bedarf orientieren.
Sommerschule und gezielte Unterstützung
An 20 Linzer Standorten nutzten 1.564 Schüler die Sommerschule zur Lernwiederholung, Deutschförderung und Vorbereitung auf das neue Schuljahr. Zusätzlich erhalten 26 Volks- und Mittelschulen über den Chancenbonus mehr Personal und Unterstützungsangebote, etwa Sprachförderung, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie. „Bildungschancen dürfen nicht von Herkunft oder Einkommen der Eltern abhängen“, so Zukan.








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