Medizinstudenten schlüpfen in den weißen Mantel
LINZ. 220 Medizinstudierende sind bei der traditionellen White Coat Ceremony der Johannes Kepler Universität erstmals symbolisch in den weißen Mantel geschlüpft, der künftig Teil ihrer Arbeitskleidung als Ärzte sein wird.

Nach vier erfolgreichen Semestern, in denen die Studierenden die Grundlagen der Medizin erlernt haben, folgt nun der klinische Teil der Ausbildung im Kepler Universitätsklinikum und in den Lehrkrankenhäusern der Medizinischen Fakultät der JKU. Die White Coat Ceremony ist also eine Anprobe der besonderen Art und eine beliebte Tradition an medizinischen Fakultäten und Universitäten.
Zur Bedeutung des weißen Mantels sprach Susanna Zierler, die stv. Studiendekanin der Medizinischen Fakultät in ihrer Festrede: „Wir Menschen brauchen erkennbare Zeichen in unserem Leben. Der weiße Mantel dient nicht nur als äußeres Zeichen für fachliche Kompetenz – er symbolisiert auch, dass man vertrauensvoll mit Patientinnen und Patienten umgeht und Verantwortung ernst nimmt, ohne dabei ‚erhaben‘ zu sein. Die White Coat Ceremony soll zudem das Gemeinschaftsgefühl stärken und den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung fördern.“
„Das ist ein ganz besonderer Tag an unserer Medizinischen Fakultät“, betonte Elgin Drda, JKU Vizerektorin für Medizin und Dekanin der Medizinischen Fakultät. „Der weiße Mantel symbolisiert ärztliche Verantwortung, fachliche Kompetenz und persönliche Zuwendung zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Zugleich ist er ein Zeichen für die Verantwortung der Universität, unsere Studierenden bestmöglich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten.“
Rund 2.000 Studierende bildet die Medizinische Fakultät der JKU derzeit insgesamt aus. Im Oktober haben weitere 320 Studierende ihr Studium gestartet.








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