Legionellen-Ausbruch in Linz: Vierter Todesfall musste verzeichnet werden
LINZ. Die im Sommer 2026 im Raum Linz festgestellte Häufung von Legionellose-Erkrankungen ist für beendet erklärt, teilen Land OÖ, Magistrat Linz und die AGES am Donnerstag gemeinsam mit. Seit Anfang September wurde kein neuer Erkrankungsfall im Zusammenhang mit dem Ausbruch festgestellt. Allerdings musste auch noch ein vierter Todesfall verzeichnet werden: Eine schon im August erkrankte Person ist nach längerer intensivmedizinischer Behandlung verstorben.

Zur Ermittlung der Infektionsquelle wurden mittlerweile mehr als 280 Proben ausgewertet. Die Aufarbeitung erfolgt in Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Bioanalyticum Institut für Mikrobiologie und Hygiene GmbH sowie weiterer beteiligter Stellen.
Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Legionellen-Ausbruch 36 Erkrankungsfälle erfasst. Die letzten vier identifizierten Patienten stammen nicht aus dem Linzer Stadtgebiet. Aufgrund eines möglichen Zusammenhangs werden ihre Erkrankungen aber dem Ausbruch in Linz zugeordnet.
Verstorbene Person seit Anfang August erkrankt
Im Zusammenhang mit dem Ausbruch ist ein vierter Todesfall zu verzeichnen, wie ebenfalls am Donnerstag mitgeteilt wurde. Die Person sei bereits Anfang August erkrankt. Sie befand sich über einen längeren Zeitraum in intensivmedizinischer Behandlung und ist in dieser Woche verstorben. „Bei diesem Fall war ein weiterführender genomischer Abgleich mit Umweltisolaten nicht möglich“, wird mitgeteilt.








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