Infoausstellung zur A 26 Linzer Autobahn eröffnet: multimediale Einblicke in Planung, Bau und Schutzmaßnahmen
LINZ. Eine neue Informationsausstellung im Bergschlössl gibt Einblicke in Planung, Bau und Nutzen der A26 Linzer Autobahn. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

Wie wird das Bahnhofsviertel mit der Waldeggstraße in Zukunft aussehen? Wie funktioniert eine unterirdische Sprengung? Wie wird das Ausbruchsmaterial aus dem Tunnel Freinberg abtransportiert? Was hat ein jungsteinzeitliches Steinbeil mit der A 26 zu tun? Warum baut die Asfinag neue „Wohnquartiere“ für Fledermäuse? Mit interaktiven Stationen, anschaulichen Modellen und räumlichen Inszenierungen will die Ausstellung Interessierte verständlich hinter die Kulissen des Straßenprojekts blicken lassen.
In drei Ausstellungsräumen werden die Geschichte, die technische Komplexität und der Nutzen der A 26 vermittelt. Thematisiert werden unter anderem die Bauabschnitte, die Donautalbrücke, der Bau des Freinbergtunnels, die Unterflurtrasse Waldeggstraße sowie die langfristigen Vorteile für die Stadt Linz und das Umland.
Besonders aktuelle Inhalte, wie der laufende Tunnelvortrieb oder die Maßnahmen zum Anrainer- und Umweltschutz, werden durch Videos, Modelle, interaktive Stationen und Exponate veranschaulicht. Ein Beispiel ist die interaktive „Schiffswaage“: Besucher können selbst ausprobieren, wie viele Lkw-Fahrten ein einziger Schiffsabtransport des Tunnelgesteins erspart.
Zu den Highlights zählt etwa ein Modell der Donautalbrücke mit dem Freinbergmassiv. Darüber hinaus werden auch die archäologischen Untersuchungen im Projektgebiet dargestellt. Das im Sommer 2026 im Ziegeleipark entdeckte rund 5.000 Jahre alte Steinbeil wird als Ausstellungsstück präsentiert.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, der Zugang jedoch ausschließlich im Rahmen von Führungen und nach Terminvereinbarung unter a26-besichtigungen@asfinag.at möglich.
Statements zur Ausstellung
„Gerade bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung ist es wichtig, die Bevölkerung umfassend zu informieren und die einzelnen Schritte nachvollziehbar zu machen. Die neue Ausstellung bietet die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu sehen, welche technischen Leistungen, aber auch welche Maßnahmen zum Schutz der Anrainer und der Umwelt hinter diesem Projekt stehen“, betont Mobilitätslandesrat Günther Steinkellner.
„Wie werden Anrainerinnen und Anrainer während der Bauarbeiten geschützt? Welche Perspektiven ergeben sich für die Waldeggstraße und das Bahnhofsviertel? Die neue Ausstellung macht diese Fragen anschaulich und bietet Gelegenheit, direkt nachzufragen. Mir ist wichtig, dass die Menschen die Veränderungen in ihrer Stadt nachvollziehen und ihre Anliegen einbringen können“, sagt Bürgermeister Dietmar Prammer.
„Gerade weil das Projekt unterschiedliche Sichtweisen hervorruft, ist uns ein offener und transparenter Dialog besonders wichtig. Mit dieser Ausstellung wollen wir nachvollziehbar zeigen, warum gebaut wird, wie gebaut wird und welche Maßnahmen für Umwelt, Sicherheit und die Anrainerinnen und Anrainer gesetzt werden“, betont Andreas Fromm, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH.








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