Wirklich frisch ist nur ein Christbaum aus der Heimat
OBERÖSTERREICH. Die Vorbereitungen für den Christbaumverkauf haben bei den oberösterreichischen Christbaumbauern längst begonnen. Der offizielle Verkaufsbeginn ab Hof ist üblicherweise am 8. Dezember, während im Linzer Stadtgebiet der Verkauf ab 12. Dezember losgeht.

Auch heuer müssen sich die Oberösterreicher keine Gedanken darüber machen, ob sie wieder ihren „Baum aus der Heimat“ bekommen. „Die OÖ Christbaumbauern produzieren krisensicher, da die Anbauflächen über ganz Oberösterreich verteilt sind. Zudem sind die meist relativ kleinen Flächen auch in verschiedenen Lagen angelegt. Dank großteils gemäßigter klimatischer Bedingungen im heurigen Jahr konnten sich die Weihnachtsbäume gut entwickeln“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.
Bauern decken Bedarf an Christbäumen
In Oberösterreich werden auf mehr als 500 Hektar Anbaufläche Christbäume kultiviert, die Fläche ist in den letzten zehn Jahren um etwa 20 Prozent gestiegen. Die österreichischen Christbaumbauern werden mit 2,35 Millionen Stück wieder fast 90 Prozent des Bedarfs an Christbäumen in Österreich decken können. Obwohl es genug Bäume in sehr guter Qualität gibt, könnten große Bäume knapp werden. Da der Heilige Abend heuer auf einen Samstag fällt, wird sich der Verkauf auf das Wochenende von 16. bis 18. Dezember konzentrieren.


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