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OBERÖSTERREICH. 2017 war Oberösterreich am stärksten von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) betroffen. Und das hat viele Gründe.    

Zecken übertragen die gefürchtete FSME . Foto: Shutterstock/Aksenova Natalya
Zecken übertragen die gefürchtete FSME . Foto: Shutterstock/Aksenova Natalya

Generell gibt es in Oberösterreich viele Endemiegebiete in denen Zecken vorkommen, die die gefürchtete Krankheit übertragen. Doch, dass 38 der 116 im letzten Jahr in Österreich gemeldeten Fälle einer FSME-Erkrankung in Oberösterreich auftraten hat wohl auch andere Gründe. „36 Prozent aller Oberösterreicher sind nicht adäquat gegen eine FSME-Infektion geschützt“, erklärt Rainer Gattringer, stellvertretender Institutleiter und Krankenhaushygeniker am Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Laut Mediziner ist eine Impfung der einzige wirksame Schutz gegen eine Erkrankung, die oft gravierende Auswirkungen haben kann.

Kampf gegen Mythen

Gattringer: „Allgemeines Unwohlsein, eingeschränkter Leistungsfähigkeit und schwere Dauerfolgen sind nur einige mögliche Auswirkungen einer Infektion“, erklärt Gattringer, der unbedingt zu einer Impfung rät und mit einigen Mythen Schluss machen möchte: „FSME wird unmittelbar nach dem Stich übertragen, selbst eine rasche Entfernung der Zecke schützt daher nicht. Und Zecken leben im Gras, auf Sträuchern und sogar in den Parks unserer Städte. Wirklich geschützt ist daher nur derjenige, der korrekt geimpft ist.“


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