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LINZ. Der Anteil der Mädels in der offenen Jugendarbeit ist niedriger als jener der Burschen. Daher setzt der Verein Jugend und Freizeit (VJF) nun den Schwerpunkt „girls only“.

Am Programm:„girls only“Foto: byswat/Shutterstock.com
Am Programm:„girls only“Foto: byswat/Shutterstock.com

Der Anteil der Mädchen und jungen Frauen in der offenen Jugendarbeit ist generell niedriger als jener der Burschen und jungen Männer, so auch beim Verein Jugend und Freizeit (VJF) wieder. Im offenen Betrieb betrug der Mädchenanteil im Vorjahr 27,39 Prozent. Daher setzt der VJF den Schwerpunkt „girls only“, bei dem gezielt Mädchen und junge Frauen im Mittelpunkt der Aktivitäten sind.

Workshops und mehr

Die Angebote sind, wie auch die Jugendzentren selbst, unterschiedlich. Die Jugendzentren „Atlantis“ in Oed und das „FRANX“ im Franckviertel haben jeden ersten Donnerstagnachmittag einen Mädchentag, die Jugendzentren „Baustelle“ in der Neuen Heimat und das „U1“ in Urfahr sogar jeden Donnerstag. Die Jugendkulturbox „ann and pat“ in der Innenstadt hat jeden 1. Dienstag von 14 bis 20 Uhr nur für Mädchen und junge Frauen geöffnet. An den „ann and pat – Girls Only Days“ haben junge Frauen die Möglichkeit, die vielfältigen Angebote im Haus zu nutzen, ihren Interessen entsprechend mitzugestalten. Auch in den Teenie-Clubs werden immer wieder Nachmittage, Projekte und Workshops für Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren angeboten.

Anlassbezogene Projekte

Bei Beratung und Begleitung legen die Streetworkerinnen einen besonderen Fokus auf mädchen- und frauenspezifische Themen. In den Streetworkbüros und gemeinsam mit den Jugendzentren in den Stadtteilen werden von den Streetworkerinnen spezielle, anlassbezogene Projekte und Veranstaltungen für Mädchen und junge Frauen angeboten.

Freiräumen in der Urban Dance Szene schaffen

Zusätzlich gibt es unterschiedlichste neue Formate, wie etwa im Mai dieses Jahres die „Femme Dance Days“, organisiert von der Jugendkulturbox „ann and pat“. Der Schwerpunkt lag bei diesem Angebot in der bewussten Schaffung von Freiräumen für Mädchen und Frauen in der Urban Dance Szene. Denn diese sind in dieser männlich dominierten Jugendkultur nach wie vor stark unterrepräsentiert. Mit dem Projekt wurde für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit geschaffen, sich in einem geschützten Rahmen frei zu entfalten und ihr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Das zweitägige Programm beinhaltete Urban Dance Workshops der Styles Hip Hop und Breaking.

Einen Überblick über alle „girls only“-Angebote bietet die Homepage des Vereins unter www.vjf.at


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