Schulanfänger sind im Straßenverkehr besonders gefährdet
LINZ/OÖ. Für tausende Kinder beginnt in Oberösterreich bald wieder der Schulalltag. Unter ihnen auch etliche Taferlklassler. Damit alle Schüler auch sicher in der Schule ankommen, appelliert der ÖAMTC an die Eltern, den Schulweg mit den Kleinen zu trainieren.

„Eltern fragen unsere Verkehrssicherheitsexperten häufig, wie eine Gefahr am Schulweg am besten erkennbar sei. Eine einfache Möglichkeit ist es, sich auf Augenhöhe des Kindes zu begeben. Damit wird das Blickfeld des Kindes eingenommen. Rasch folgt die Erkenntnis, dass in dieser Höhe der nötige Überblick fehlt, um gefährliche Situationen zu erkennen“, weiß ÖAMTC-Landesdirektor Josef Thurnhofer.
Gefährliche Ablenkung durch Smartphones
Oft ist es eine Ablenkung, die zu brenzligen Situationen im Straßenverkehr führt. Dabei nehmen Smartphone und Kopfhörer eine immer größere Rolle bzw. Gefahr ein – dies bezieht sich sowohl auf die Schulkinder als auch auf andere Verkehrsteilnehmer: „Smartphones lenken vom Verkehrsgeschehen ab, denn Augen, Ohren, Hände und unser Denkvermögen sind beim Schreiben einer Nachricht oder beim Spielen besetzt. Das Umherblicken, die Beobachtungsmöglichkeiten, das Antizipieren von Verkehrssituationen fallen weg – man sieht schlichtweg nichts“, skizziert ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger die Gefahr, die von Smartphones im Straßenverkehr ausgeht.
Der ÖAMTC weist in seinen Verkehrssicherheitsprogrammen darauf hin, dass das Verwenden des Smartphones im Straßenverkehr absolut tabu ist. Gefordert sind aber insbesondere die Eltern der Schüler: „Mama und Papa, eigentlich alle Erwachsenen, sollten mit gutem Beispiel voran gehen und das Abschalten oder das Nichtverwenden des Smartphones im Straßenverkehr selbst vorleben“, rät die Psychologin.


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