Datenlawine zu Silvester: Fast 18 Millionen Gigabyte in den Stunden rund um Silvester erwartet
ÖSTERREICH. Silvester 2018/19 wird für Österreichs Mobilfunkinfrastruktur die größte Herausforderung seit Bestehen: Auf Basis der Entwicklung der letzten Monate rechnet das Forum Mobile Kommunikation (FMK) mit einem mobil übertragenen Datenvolumen von fast 17,8 Millionen Gigabyte in den Stunden rund um den Jahreswechsel.

Die größten Datentreiber sind Video-Chats und Video-Messages in den Sozialen Medien. Österreichs Mobilfunknetze sind in der Lage, Spitzen wie diese zu bewältigen. Die Entwicklung zeigt aber auch, dass die Vorbereitungen für den Ausbau der neuen, deutlich leistungsfähigeren 5G-Technologie rasch vorangetrieben werden müssen.
Ein ganzes Jahr in nur einer Nacht
Noch vor knapp zehn Jahren wurde ein derartiges Daten-Volumen nicht einmal über das ganze Jahr gerechnet erreicht: 2009 betrug das Gesamt-Volumen via Mobilfunk 16,3 Millionen Gigabyte.
Notruf ist kostenlos
Notrufe werden vom Netz erkannt und automatisch priorisiert. Mit der FMK-Notruf-App werden die wichtigsten österreichischen Notrufnummern gespeichert, die mittels Icon im Notfall direkt wählbar sind. Das in Stresssituationen mühsame Eintippen der Notrufnummer entfällt. Mit dem Euro-Notruf 112 ist sie auch international verwendbar. Die App greift nicht auf Nutzer-Daten zu und funktioniert auch ohne Datenverbindung.
Das Absetzen eines Notrufs ist kostenlos und belastet weder Vertragsvolumen noch Prepaidguthaben. Auch die für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen so wichtige Beratungshotline „147 Rat auf Draht“, die zu den Feiertagen einen deutlichen Anstieg von Anrufen verzeichnet, ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden