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Online Redaktion, 22.01.2019 16:02

LINZ. Am Samstag, den 2. Februar, findet am Kepler Uniklinikum der 5. Linzer Krebskongress statt. Betroffene, Angehörige und Interessierte bei freiem Eintritt herzlich eingeladen sich über die Krankheit zu informieren. 

Die bunten Schleifen sollen auf das Thema Krebs aufmerksam machten. Beim 5. Linzer Patienten-Krebskongress informiert auch das Kepler Uniklinikum über die Krankheit. Foto: Jo Panuwat D/Shutterstock.com

Am 2. Februar sind Betroffene, Angehörige und Interessierte beim 5. Linzer Krebskongress eingeladen, sich bei Experten des Kepler Uniklinikums (KUK) über Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen zu informieren. Auch die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse und die Krebshilfe OÖ sind mit dabei. Gemeinsam will man individuelle Fragen präzise und in verständlicher Form beantworten.

„Wenn auch die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, weltweit in den letzten Jahren gestiegen ist, ist es mir doch das wichtigste Ziel, die Entstehung von Krebs zu verhindern. Präventive Maßnahmen wie regelmäßige körperliche Aktivitäten, ausgewogene Ernährung und generell ein gesunder Lebensstil können nicht nur Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, sondern auch Krebserkrankungen minimieren. Neben der Prävention und Vorsorge ist mir vor allem aber auch die Früherkennung ein großes Anliegen“,  betont Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, die auch den Krebskongress besuchen wird.

Fächerübergreifend Versorgung

Im Tumor Zentrum des Kepler Universitätsklinikums werden jährlich 6.700 Patienten betreut. Von der Abklärung und Erstdiagnose über mehrere Behandlungszyklen bis hin zur Nachsorge arbeiten im Tumor Zentrum sämtliche Krebsspezialisten eng zusammen.

„In eigenen Konferenzen, sogenannten Tumorboards, treffen sich Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen. Hier wird über die jeweils beste Therapie für jede einzelne Person diskutiert und gemeinsam entschieden. Damit wird gewährleistet, dass alle individuellen Faktoren berücksichtigt werden. Das Tumor Zentrum beteiligt sich laufend an medizinischen Studien und ist ESMO-zertifiziert (Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie)“, erklärt Heinz Brock, medizinischer Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des KUK.

„Durch die sehr gut funktionierende berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit wird das tägliche Arbeiten wesentlich erleichtert. „, ergänzt Pflegedirektorin Simone Pollhammer.

5. Linzer Krebskongress am Kepler Uniklinikum

Samstag, 2. Februar 2019

10 bis 16.30 Uhr

Freier Eintritt

Kepler Universitätsklinikum, Ausbildungszentrum am Med Campus V., Krankenhausstraße 26–30, 4020 Linz

Das Programm im Detail:

·         10.00 Uhr: Begrüßung

·         10.15 Uhr: Bei welchen Symptomen muss man an einen Hirntumor denken? Ist Früherkennung möglich?

·         10.30 Uhr: Genetische Beratung und diagnostische Testung bei familiärer Krebsdiagnose

·         10.45 Uhr: Kosmetische Gesichtspunkte und Onkologie bei Brustkrebs: Ein Widerspruch?

·         11.00 Uhr: Knoten in der Brust: Wie ist Früherkennung möglich?

·         11.15 Uhr: Darmkrebs: Früh erkennen und heilen

·         11.30 Uhr: Methadon und Cannabis in der Krebstherapie: Fluch oder Segen?

·         11.45 Uhr: Palliativmedizin: Wann und wie?

·         12.00 Uhr: Ernährung bei onkologischen Erkrankungen

·         12.30 Uhr: Keine Chemotherapie, Nebenwirkungen moderner Krebstherapien

·         13.30 Uhr: Krebs ist auch Männersache: Vorsorge- und Früherkennungsempfehlungen für Männer

·         14.00 Uhr: Gynäkologische Krebsvorsorge: Welche Tumore kann man früh erkennen?

·         14.15 Uhr: Remobilisation nach onkologischen Eingriffen

·         14.30 Uhr: Unterstützungsoptionen der OÖGKK

·         14.45 Uhr: Wie erkenne ich Hautkrebs? Früherkennung, Krankheitsbilder der alternden Haut

·         15.00 Uhr: Lungenkrebs: Frühsymptome oder Früherkennung

·         15.15 Uhr: Vorstellung und Beratungstätigkeit der OÖ Krebshilfe

·         15.30 Uhr: Sozialberatung und Entlassungsmanagement

·         15.45 Uhr: Haarverlust bei Chemotherapie: Was tun?

16.00 Uhr: Strahlentherapie: Wie funktioniert das und welche Nebenwirkungen sind typisch?


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