Alles über Krebs: Der 5. Linzer Patienten-Krebskongress informiert
LINZ. Am Samstag, den 2. Februar, findet am Kepler Uniklinikum der 5. Linzer Krebskongress statt. Betroffene, Angehörige und Interessierte bei freiem Eintritt herzlich eingeladen sich über die Krankheit zu informieren.

Am 2. Februar sind Betroffene, Angehörige und Interessierte beim 5. Linzer Krebskongress eingeladen, sich bei Experten des Kepler Uniklinikums (KUK) über Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen zu informieren. Auch die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse und die Krebshilfe OÖ sind mit dabei. Gemeinsam will man individuelle Fragen präzise und in verständlicher Form beantworten.
„Wenn auch die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, weltweit in den letzten Jahren gestiegen ist, ist es mir doch das wichtigste Ziel, die Entstehung von Krebs zu verhindern. Präventive Maßnahmen wie regelmäßige körperliche Aktivitäten, ausgewogene Ernährung und generell ein gesunder Lebensstil können nicht nur Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, sondern auch Krebserkrankungen minimieren. Neben der Prävention und Vorsorge ist mir vor allem aber auch die Früherkennung ein großes Anliegen“, betont Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, die auch den Krebskongress besuchen wird.
Fächerübergreifend Versorgung
Im Tumor Zentrum des Kepler Universitätsklinikums werden jährlich 6.700 Patienten betreut. Von der Abklärung und Erstdiagnose über mehrere Behandlungszyklen bis hin zur Nachsorge arbeiten im Tumor Zentrum sämtliche Krebsspezialisten eng zusammen.
„In eigenen Konferenzen, sogenannten Tumorboards, treffen sich Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen. Hier wird über die jeweils beste Therapie für jede einzelne Person diskutiert und gemeinsam entschieden. Damit wird gewährleistet, dass alle individuellen Faktoren berücksichtigt werden. Das Tumor Zentrum beteiligt sich laufend an medizinischen Studien und ist ESMO-zertifiziert (Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie)“, erklärt Heinz Brock, medizinischer Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des KUK.
„Durch die sehr gut funktionierende berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit wird das tägliche Arbeiten wesentlich erleichtert. „, ergänzt Pflegedirektorin Simone Pollhammer.


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