Young at Art-Gewinner: Erste eigene Ausstellung läuft noch bis 3. März
LINZ/OÖ. 384 Werke von 156 Teilnehmern wurden beim Jugend-Kreativ-Wettbewerb „Young at Art 2018“ eingereicht. Für drei Hauptpreisträger aus St. Wolfgang, Marchtrenk und Münzkirchen ging der Traum von einer eigenen Ausstellung in Erfüllung, die bis 3. März in der Landesgalerie Linz gezeigt wird.

Vom 14. Februar bis 3. März wird den drei Hauptpreis-Gewinnern eine eigene Ausstellung in der „Anderen Galerie“ gewidmet. „Der Ausstellungstitel Brandweiss ergibt sich aus einer Kombination der drei Nachnamen“, erklärt Projektleiterin Valentina Schmelzer bei der Vernissage.
Bereits die ersten Autogramme geschrieben
Die zwei Monate, seitdem bekannt wurde, dass sie eine eigene Ausstellung gestalten können, waren für die jungen Kunst-Talente mit viel Arbeit verbunden: „Ich hab eigentlich bis zum letzten Tag an einem der Werke gearbeitet, zwei Monate dafür durchgearbeitet, weil ich viel Neues präsentieren wollte“, beschreibt der 18-jährige Stefan Hillebrand aus St. Wolfgang, der im Medium der Bildhauerei experimentiert. Aber es hat sich ausgezahlt: „Es ist eine große Ehre für mich, hier stehen zu dürfen. Und wenn man dann am Eröffnungsabend die ersten Autogramme schreiben darf, ist das natürlich ein Wahnsinn“, schmunzelt Hillebrand.
Weitere Ausstellung an Land gezogen
Zwei seiner größten Leidenschaften, den Hip Hop und die Malerei, kombinierte der 17-jährige David Weiß aus Münzkirchen, der seine Rap-Idole auf fotorealistischen Bildern porträtiert. „Ich male auch Häuser und Landschaften, aber ich komme immer wieder zum Porträt zurück“, so Weiß, der bei rund zwei Stunden Arbeitszeit am Tag ein bis zwei Wochen für eines seiner Bilder, die extrem fein gezeichnet sind, braucht. Auch erste Erfolge stellten sich bereits ein: „Auf Instagram gab es für eines meiner Werke zuletzt über 25.000 Mal ein „Gefällt mir“, ab 13. Juni darf ich im Kubin-Haus in Wernstein erneut eine Ausstellung gestalten“, freut sich das 17-jährige Kunst-Talent.
Franziska Weiss (18) aus Marchtrenk präsentiert einen Überblick ihrer Arbeiten aus dem Jahr 2018. „Da habe ich am meisten gemacht und mich auch weiterentwickelt.“ Durch ihre Werke zieht sich der Expressionismus stilistisch wie ein roter Faden.
Ausstellung intensiv gemeinsam geplant
Auch untereinander hat die Vorbereitung den jungen Künstlern viel Spaß gemacht: „Wir haben uns ja mehrmals getroffen und von Grund auf überlegt, wie wir unsere Ausstellung angehen. Dabei sind wir auch auf viele Verbindungen gestoßen, die man zwischen unseren Werken ziehen kann“, lautet der Tenor der drei stolzen Talente.


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