200. "Kupfermuckn"-Ausgabe erschienen
LINZ. Ein Zeitungsberg so hoch wie der Kilimandjaro oder fünf Millionen Euro Einkommen für Menschen, die in Armut leben: Die „Kupfermuckn“ erschien im März zum 200. Mal.

Bereits seit 1996 treffen sich die Redakteure der Linzer Straßenzeitung jeden Mittwoch um 13 Uhr zur Redaktionssitzung. Begonnen hat alles 1994 bei einer Schreibwerkstatt der Arge für Obdachlose mit dem Linzer Schriftsteller Kurt Mitterndorfer.
Fünf Millionen Exemplare bisher
Im Oktober 1996 erschien dann die erste Ausgabe der „Kupfermuckn“. Fünf Millionen Zeitungen wurden seither gedruckt – übereinander gelegt ein Zeitungsberg hoch wie der Kiliman-djaro. 250 Verkäufer verkaufen die „Kupfermuckn“ im Durchschnitt nicht nur in Linz, sondern mittlerweile in fast ganz Oberösterreich. Die Hälfte des Verkaufspreises – 1 Euro – bleibt den Verkäufern.
Urgestein am Cover
Die 200. Ausgabe der Zeitung, die ihren Schwerpunkt auf Berichterstattung aus der Sicht jener legt, die in Armut und sozialer Ausgrenzung leben müssen, erschien nun in einer Auflage von 32.000 Stück. Zum Jubiläum hat man ein Urgestein auf das Cover geholt: Bertl Weißengruber. Er ist ein Gründungsmitglied der „Kupfermuckn“, seit 22 Jahren Verkäufer und bei allen Aktivitäten mit dabei.


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