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LINZ. Bis 2050 wird sich der Anteil der über 80-jährigen in Oberösterreicher fast vervierfachen. Ein Umdenken hinsichtlich des Umgangs mit jenen die 65 Jahre und älter sind, fordert Seniorenbundobmann Josef Pühringer.

v.l. Landesgeschäftsführer Franz Ebner, Franz Schellhorn (Direktor Agenda Austria) , Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer und Bernd Marin (Direktor European Bureau for Policy Consulting and Social Research) Foto: OÖ Seniorenbund

Derzeit gibt es rund 366.000 Personen die über 60 Jahre alt sind. 2050 werden es fast 550.000 sein. Bei der Altersgruppe 80+ sieht der Zuwachs noch dramatischer aus. „Da gibt es fast eine Vervierfachung“, so Seniorenbundobmann Josef Pühringer. “Der Höhepunkt der Problemlage beginnt jetzt“, so Professor Bernd Marin, Direktor European Bureau for Policy Consulting and Social Research. In den nächsten Jahren gehen die geburtenstärksten Jahrgänge Österreichs, die sogenannten Babyboomer, in Pension. „Die Senioren heute sind aber nicht vergleichbar mit den Senioren von gestern“, so Pühringer.

Menschen werden älter, aber nicht alt

Ältere Menschen seien heute besser gebildet, aktiver und gesünder. „Wir haben seit den 70er Jahren immer weniger alte Menschen, aber immer mehr über 65“, fasst Marin. 65 Jahre alt sein in den 70er Jahren, entspreche einem Alter von 73 Jahren heute. „Das ist die Altersinflation.“ Basierend auf diesen Eckdaten müsse auch der Umgang mit Personen über 65 überdacht werden.

Arbeitsmarkt für Ältere

„Das größere Problem liegt darin, dass der Arbeitsmarkt für Ältere nicht funktioniert“, so Franz Schellhorn, Direktor Agenda Austria. Dass müsse sich ändern, denn:  Es müsse das gesetzliche Antrittsalter steigen – weil sich dadurch auch die Pensionsansprüche erhöhen, was finanziell kaum stemmbar ist. Vorbild könnte die Korridor-Lösung sein, die in einigen Europäischen Ländern schon umgesetzt wird. Doch das Erhöhen des faktischen Pensionsantrittsalters reiche nicht aus. Bei gestiegenem Pensionsantrittsalter müsse man jedoch auch eine Arbeitslosigkeit bei älternen vermeiden. „Das ist in Österreich nach wie vor ein kulturelles Problem. Man braucht dafür einen funktionstüchtigen Arbeitsmarkt für Ältere.“


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B.
B.
06.06.2019 07:56

2050

Sicher und ich arbeite dann bis 80 weil ich bin ja Dan eigentlich erst 72