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LINZ. Aus vielen verschiedenen Gründen macht die Zubereitung von Komposttee im Naturgarten Sinn: Durch die enthaltenen Mikroorganismen wird Wurzelwachstum angeregt und die Verfügbarkeit von organisch gebundenen Nährstoffen erhöht.

Foto: Land OÖ
Foto: Land OÖ

Durch das Ansiedeln der Mikroorganismen an der Wurzeloberfläche können potentielle Schaderreger nur erschwert eindringen. Zudem ist Komposttee ein kostengünstiger organischer Flüssigdünger, der keinen Müll verursacht, regional zu beziehen ist, die Kreislaufwirtschaft unterstützt und die für das Pflanzenwachstum nötigen Hauptnährstoffe in ausgewogenem Verhältnis bereitstellt. 

Selbst herstellen oder im Handel beziehen

Einen Stoffbeutel oder Papiersack mit (Wurm-)Kompost für zwei bis 24 Stunden ins Gießwasser hängen. Ist eigener, abgelegener Hauskompost vorhanden, kann auf fünf Liter Regenwasser drei Esslöffel, oder auf zehn Liter eine Handvoll abgelegener Kompost verwendet werden. Die darin enthaltenen Mikroorganismen vermehren sich im Wasser und die Nährstoffe sowie die pflanzenstärkenden Substanzen werden in eine flüssige Form gebracht.

Dem Kompost können vorm Ansetzen auch diverse Kräuter sowie Gesteinsmehl zugefügt werden. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, ist die Vielfalt und Menge an Mikroben und die  Konzentration an Nährstoffen variabel. Je höher die Zahl an Mikroorganismen im Ausgangsmaterial, umso vielfältiger ist die Besiedelung im Komposttee. Pflanzen können etwa alle zwei Wochen mit diesem Auszug gegossen oder besprüht werden. 

Mehr dazu am OÖ Gartentelefon unter Tel. 0732/7720 1 7720 oder unter www.gartenland-ooe.at


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