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LINZ. Mulchen ist das Bedecken der Erdoberfläche mit organischem (ehemals lebendem) Material (Rasenschnitt, Häckselgut, Laub...).

Foto: Adobe Stock/VRD
Foto: Adobe Stock/VRD

Sonnenstrahlen dörren nackte Erde aus, der Wind wirbelt die staubtrockene Oberfläche und damit den lebensspendenden Humus fort. Starkregenereignisse zerschlagen die feine Struktur der Tonhumuskomplexe und Regen verschlammt so den Humus, die „Luftröhren“ der Erde sind verstopft. Im Winter kann der Frost durch alle Poren tief in die Erde eindringen und somit das Bodenleben lahmlegen.

Das Bodenlebewesen wird durch Mulchen gefördert und gleichzeitig wird Zeit und Geld gespart:

  • Weniger gießen, weil der Boden deutlich weniger Feuchtigkeit abgibt.
  • Weniger Hackarbeit, weil der Boden locker bleibt.
  • Weniger jäten, weil Beikräuter sich nicht durchsetzen können.
  • Weniger düngen, weil die ebenfalls geschützten Mikroorganismen reichlich Nährstoffe verfügbar machen und weiteren Humus aufbauen können.
  • Leichter und sauberer Ernten, weil die Früchte nicht von der Erde bespritzt werden.

Besonders Rasenschnitt hat sich als Mulchmaterial bewährt, denn dadurch wird Stickstoff nachgeliefert, der sich ebenfalls positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt. Frisch nicht höher als fünf Zentimeter aufgebracht, trocknet Rasenschnitt rasch ab, so dass bereits vom nächsten Rasenmähen die nächste Schicht darüber gestreut werden kann.

Mehr dazu übers OÖ Gartentelefon unter Tel. 0732/7720 1 7720 oder www.gartenland-ooe.at.


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