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LINZ. Neben den gesundheitlichen Aspekten, die die Krankenhäuser der Elisabethinen rund um die Uhr abdecken, sehnen sich viele Menschen in der aktuellen Ausnahmesituation nach spirituellem Beistand. Und genau diesen geben die Elisabethinen in den nächsten Tagen und Wochen in elektronischer Form.

Schwester Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien. Foto: Elisabethinen

Mit einer Videobotschaft richtete sich Schwester Barbara Lehner, Generaloberin und Geschäftsführerin der Elisabethinen Linz-Wien, diese Woche via Facebook an die Menschen, um Mut und Zuversicht zu verbreiten und zu Geschlossenheit und Zusammenhalt aufzurufen. „Wir lassen die Bevölkerung in dieser herausfordernden Situation nicht allein. Wir sind für die Menschen da und unterstützen wo wir können, denn nur gemeinsam lassen sich schwierige Situationen bewältigen“, ist die Generaloberin überzeugt.

Gutes für Körper und Seele

Den Alltag unterbrechen und sich Zeit für sich und für Gott nehmen – das ist die Intention des „Mittagshalt“ den die Elisabethinen in der Fastenzeit jeden Mittwoch in der Elisabethkapelle in Linz anbieten. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird diese Auszeit vom Alltag, das Innehalten jeden Mittwoch per Livestream auf Facebook sowie auf der Website der Elisabethinen übertragen.

Bewegungs- und Meditationsimpulse gibt es ab sofort auf der Facebook-Seite von Elisana. Die in diesem Zentrum für ganzheitliche Gesundheit tätigen Therapeuten haben eine Vielzahl an Bewegungsübungen für die einfache Durchführung zuhause zusammengestellt.

Auch das Seelsorgeteam der Elisabethinen unterstützt die Menschen bei der Bewältigung der aktuellen Situation in Form von spirituellen Impulsen.

Gemeinsam mit dem Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum und der Volkshilfe bieten die Elisabethinen darüber hinaus wichtige Hilfestellungen im Alltag, wie etwa Einkaufsservices für Menschen, die vom Corona-Virus besonders gefährdet oder wegen Corona-Verdachts in Heimquarantäne sind. Eigene „help groups“ die nach Bezirken organisiert werden, unterstützen jene Teile der Bevölkerung, die auf externe Hilfe angewiesen ist. Die technische Basis dafür bietet youtoo.help, eine einfach zu bedienende App zur Vernetzung der Helfer.

„Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen möchten wir unseren Teil zur Bewältigung der Krise beitragen. Mit Gottvertrauen und Zusammenhalt schaffen wir auch diese Herausforderung – davon bin ich überzeugt“, so Schwester Barbara Lehner abschließend.


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