Augen auf beim Bärlauch-Pflücken

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Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 26.02.2021 14:07 Uhr

LINZ. Der ein oder andere Wald-Spaziergänger hat es sicherlich schon gesehen: Die Bärlauch-Saison steht vor der Tür. „Von Anfang März bis Ende April hat der Bärlauch Hochsaison. Wer auch dieses Jahr wieder köstliche Bärlauch-Gerichte aller Art gefahrlos genießen möchte, muss beim Pflücken ganz genau hinschauen“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml.

„Bärlauch wird oftmals mit den giftigen Maiglöckchen und Blättern der Herbstzeitlosen verwechselt. Das kann fatale Folgen haben. Es sollten daher einfache Hinweise beachtet werden, um den gesunden Bärlauch von seinen giftigen Doppelgängern unterscheiden zu können. Reibt man die Blätter des Bärlauchs aneinander, entsteht ein knoblauchartiger Geruch, der leicht zur Identifikation dienen kann. Gleichzeitig signalisiert die matte Blattunterseite des Bärlauchs die Gefahrlosigkeit, während die Blattunterseiten von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen glänzend sind“, klärt der Gesundheitsstadtrat auf. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, sei es wichtig, diese einfachen Hinweise zu beachten.

Nur Haushaltsmengen pflücken

„Beim Sammeln gilt auch, dass nur Haushaltsmengen gepflückt werden dürfen. Ein bis zwei kleinere Sackerl sind natürlich kein Problem, ein gewerbliches Pflücken aber unzulässig. Daher bitte mit Augenmaß pflücken und Rücksicht auf die Natur nehmen“, appelliert Raml an die Linzer.

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Kommentare

  1. Stefan
    Stefan26.02.2021 15:11 Uhr

    - Alle Jahre wieder... bei den Zeitungsartikeln braucht man mittlerweile keinen Kalender mehr.

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