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LINZ. Mit einer Zeltaktion auf dem Domplatz wird am 13. und 14. März erneut auf die Situation der geflüchteten Menschen in Griechenland und Bosnien aufmerksam gemacht. An der Mahnwache am Samstag ab 16.45 Uhr werden unter anderem die Poxrucker Sisters und Lukas Plöchl alias Wendja teilnehmen.

Die Poxrucker Sisters (Foto: Boxrucker Sisters)
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„Herzlose Gleichgültigkeit gegenüber Kindern und Familien auf der Flucht ist Gift für unsere Gesellschaft. Die Aktion 'Wir haben Platz' zeigt, wie es anders geht. Da stehen wir dahinter. Das wollen wir auch unseren Kindern vermitteln: Stehe mutig und mit Herz für Andere ein, teile etwas von deinem Glick und hob koa Angst!“, so die Poxrucker Sisters im Vorfeld der Aktion.

Als Akteure am Domplatz dabei sein werden auch Lukas Plöchl alias Wendja, Petar „Pero“ Rosandic als Vorsitzender der Aktion SOS Balkanroute sowie der Journalist und Musiker Lakis Jordanopoulos. „Es kann nicht sein, dass die Grundwerte, die die EU ausmachen, an den Außengrenzen so von uns mit Füßen getreten werden. Bitte schauen wir endlich hin!“, appelliert Lukas Plöchl. Lakis Jordanopoulos spricht in seiner Rede von der „systematischen Ignoranz der Bundesregierung.“

Die „Wochenenden für Moria“ werden jedes Wochenende jeweils von Samstag auf Sonntag wiederholt, so lange, bis sich der Kurs der österreichischen Flüchtlingspolitik hin zu Menschenwürde bewegt. Organisiert wird das Camp von der Flüchtlings- und Migranten-Betreuung der Volkshilfe Oberösterreich und dem Verein Migrare in Kooperation mit der Plattform Solidarität OÖ/Seebrücke Linz und Umgebung. 

Was sonst noch am Programm steht

Am Samstag um 21 Uhr wird es eine Liveschaltung zu anderen Protestcamps im Land geben, am Sonntag um 10 Uhr werden am Domplatz Maria Dietrich (Stellvertretende Landesvorsitzende Volkshilfe OÖ) sowie Mümtaz Karakurt vom Verein Migrara zu den Teilnehmern sprechen.

Jeder ist willkommen

Jeder ist willkommen, am Domplatz vorbeizukommen, eine Kerze zu entzünden und/oder im Zelt zu übernachten. Das Übernachten in der Kälte soll ein Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten in Griechenland und Bosnien sein.

Ein eigenes Zelt ist mitzubringen. Darüber hinaus gilt Mund-Nasen-Schutzpflicht und der Nachweis eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.


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