780.000 Euro für die mobilen Hospizteams in OÖ
OÖ. Die aktuell 18 mobilen Hospizteams, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, bekommen im Jahr 2021 eine Förderung von rund 780.000 Euro aus dem Sozialressort des Landes OÖ.

Rund 1.100 Menschen werden pro Jahr in Oberösterreich in ihrer letzten Lebensphase von Mitarbeitern der Hospizbewegung betreut. Diese findet durch mobile Hospizteams statt, die nach Hause kommen und die Patienten und deren Angehörige vor Ort unterstützen. Aktuell gibt es in Oberösterreich 18 solcher mobilen Teams, die aus ehrenamtlichen Mitarbeitern aus verschiedensten Berufen kommen und eine Ausbildung für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung absolviert haben. Unterstützt und begleitet werden sie dabei von hauptberuflichen Koordinatoren.
Finanziert durch Förderung und Spendengeldern
Die Träger sind Institutionen wie Caritas und Rotes Kreuz bzw. Vereine wie Hospiz Freistadt oder die Hospizbewegungen in Bad Ischl, Gmunden, Vöcklabruck und Wels. Da der Landesverband Hospiz Oberösterreich die Kosten dafür nicht zur Gänze aus Eigenmitteln stemmen kann, erfolgt die Finanzierung durch eine Förderung des Landes OÖ und aus Spendengeldern. Für das Jahr 2021 stellt das Sozialressort des Landes OÖ daher eine Landesbeihilfe in der Höhe von insgesamt 781.894 Euro bereit.
„Die weltweite Covid-19-Krise hat uns dramatisch vor Augen geführt, wie furchtbar es für alle Beteiligten ist, wenn Menschen allein sterben müssen und Angehörige keine Möglichkeit haben, sich von ihren Liebsten würdig zu verabschieden. Die Mitarbeiter der Hospizbewegung haben aber auch während der Pandemie und unter schwierigsten Bedingungen eine hervorragende Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass bei uns niemand alleine gelassen wurde. Für mich als Sozial-Landesrätin ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass wir dieses Engagement auch finanziell bestmöglich unterstützen“ bedankt sich Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.
1994 gegründet
Der Landesverband Hospiz Oberösterreich wurde im Jahr 1994 gegründet und setzt sich für einen würdevollen Umgang mit Leidenden, Sterbenden und Trauernden ein. Sein Zweck ist es, möglichst vielen Menschen das Sterben in vertrauter Umgebung und geborgener Atmosphäre zu ermöglichen.


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