Neuer Primar der Kardiologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen

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Nicole Dirnberger Tips Redaktion Nicole Dirnberger, 05.01.2022 09:33 Uhr

LINZ. Martin Martinek ist seit 1. Jänner 2022 neuer Leiter der Kardiologischen Abteilung am Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin folgt Primar Josef Aichinger nach, der mit Ende 2021 in den Ruhestand wechselte.

„Die Kardiologische Abteilung des Ordensklinikum Linz am Standort Elisabethinen zählt österreichweit zu den führenden Expertisezentren auf dem Gebiet der Elektrophysiologie und Rhythmologie. Um diesen Bereich erfolgreich weiterzuentwickeln und hier auch weiterhin für unsere Patienten Innovationen zu setzen, freut es uns sehr, dass mit Primarius Martinek ein erfahrener Spezialist die Leitung der Kardiologie übernommen hat“, sagen die Geschäftsführer des Ordensklinikum Linz, Stefan Meusburger und Walter Kneidinger.

Martin Martinek ist seit 2001, mit Unterbrechungen im Rahmen der Ausbildung sowie durch Auslandsaufenthalte unter anderem in den USA, am Ordensklinikum Linz Elisabethinen tätig und hat mit Jahresbeginn 2022 die Leitung der Abteilung übernommen. „Martin Martinek ist ein österreichweit, und auch international hoch angesehener und gut vernetzter Kardiologe mit elektrophysiologischem Schwerpunkt. Wir freuen uns sehr, einen langjährigen Mitarbeiter des Ordensklinikums nun als Abteilungsleiter willkommen zu heißen“, sagt Michael Girschikofsky, Ärztlicher Direktor des Ordensklinikum Linz Elisabethinen.

Werdegang von Primar Martin Martinek

Nach Abschluss seines Studiums an der Medizinischen Universität Innsbruck absolvierte Martin Martinek seine Facharztausbildung für Innere Medizin im Krankenhaus der Elisabethinen. 2010 erfolgte nach Abschluss des Zusatzfaches für Kardiologie die Ernennung zum Oberarzt an der Abteilung für Innere Medizin II. 2011 erfolgte die Habilitation an der Medizinischen Universität Innsbruck im Fach Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie. Nach Absolvierung der Zusatzfächer für Angiologie und Intensivmedizin schloss er einen MBA für Health Care Management ab. Der 45-Jährige ist Experte in den Bereichen Elektrophysiologie, Ablationen und Schrittmacher-/ICD-Therapie. Spezialausbildungen dazu absolvierte er unter anderem an der Harvard Universität in Boston, in Mailand sowie im Rahmen eines Studiums für Cardiac Arrhythmia Management an der Medizinischen Universität Maastricht.

Zuletzt leitete Martinek das Department für Herzschrittmacher und Defibrillatoren sowie die Rhythmusambulanz am Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Darüber hinaus war er in den letzten Jahren für den Aufbau neuer Elektrophysiologien am Uniklinikum Sankt Pölten, Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch und Göttlicher Heiland Krankenhaus Wien verantwortlich. „Mein Ziel als Leiter der Kardiologie ist es, die Nummer 1 Position unseres Krankenhauses in der Elektrophysiologie in Österreich auszubauen und bei Schrittmacher- und ICD-Implantationen, der Koronarangiographie sowie bei der Therapie von Herzinsuffizienz und pulmonaler Hypertonie unsere Top-Position unter den österreichischen Krankenhäusern zu forcieren. Außerdem möchte ich insbesondere Nachwuchstalente für unser Haus und das Fach Kardiologie begeistern“, sagt Primar Martinek. Der neue Primar der Kardiologie ist verheira-tet und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Linz.

Verabschiedung von Primar Josef Aichinger

Mit Ende 2021 verabschiedete sich Josef Aichinger nicht nur als Primar der Kardiologie, sondern auch als langjähriger Mitarbeiter am Ordensklinikum Linz Elisabethinen in den Ruhestand. Inklusive seiner Zeit als Ferialpraktikant war es für Josef Aichinger beinahe ein halbes Jahrhundert, welches er am Standort Elisabethinen Linz, arbeitete. Gemeinsam mit seiner Kollegenschaft baute er in den 1980er Jahren sukzessive die interventionelle Kardiologie und die Elektrophysiologie im Krankenhaus der Elisabethinen auf. Einer der ersten Meilensteine erfolgte im April 1989, als der erste Herzkatheter österreichweit gesetzt wurde. „Josef Aichinger hat gemeinsam mit seinem Team eine große Zahl neuer invasiver Methoden erstmals in Österreich eingeführt. Wir danken ihm sehr, für sein Engagement und seine Innovationsfreude, die er in unserem Krankenhaus an den Tag legte und wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute“, sagt Michael Girschikofsky, Ärztlicher Leiter.

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