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LINZ. Die Berufsschule Linz 10 hat gemeinsam mit dem Roten Kreuz ein Projekt gestartet, bei dem Lehrlinge für die geflüchteten Familien im Volkshaus Bindermichl frisch gebackenes Gebäck sowie Fleisch- und Wurstwaren produzieren.

  1 / 3   Die Berufsschule Linz 10 versorgt ukrainische Flüchtlingsfamilien mit selbst gebackenem Brot und produzierten Lebensmitteln. (Foto: BS 10 Linz)

Das Projekt umfasst eine wöchentliche Lieferung mit frischem Gebäck und Fleischprodukten wie Würstel oder Aufschnitt für 50 Personen. Hergestellt werden alle Produkte von den Lehrlingen der Lebensmittelberufe, überbracht werden sie dann von den Lehrpersonen.

„Gemeinsam Anpacken“

„In der Berufsschule sind wir stets bemüht, nicht nur fachliche Inhalte, sondern auch Solidarität, Mitmenschlichkeit und ‚gemeinsames Anpacken‘ zu vermitteln. Es ist für uns alle in der BS Linz 10 ein gutes Gefühl, den Ukrainerinnen und Ukrainern helfen zu können“, sagt Berufsschuldirektorin Hildegard Hunger. Projektleiter Johann Burian unterstreicht: „Alle Produkte werden im Rahmen der Ausbildung an der Berufsschule 10 von den Lehrlingen selbst hergestellt. Ich bin stolz sagen zu können, dass alle Beteiligten zu 100 Prozent hinter diesem Projekt stehen und ihren Beitrag leisten wollen. Es ist uns allen ein großes Anliegen zu helfen.“

Der Dank für das Engagement ist groß

„Das Engagement der Oberösterreicher berührt mich aktuell sehr. Viele helfen und bereiten den Flüchtlingen ein herzliches Willkommen. So auch die Lehrlinge der Berufsschule Linz 10. Ich bedanke mich bei allen, insbesondere Projektleiter Johann Burian stellvertretend für alle Schüler, die das Projekt möglich machen“, so LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Auch Paul Reinthaler, Bezirksrettungskommandant von Linz-Land und Linz-Stadt des OÖ. Roten Kreuzes ist glücklich: „Mit ihrer Verpflegungs-Aktion bereichern sie die Hilfe des OÖ. Roten Kreuzes für Menschen auf der Flucht und zeigen Solidarität für jene, die in dieser schwierigen Situation Hilfe brauchen.“

Schulen helfen mit

Generell organisieren immer mehr Schulen Hilfsprojekte oder Spendenaktionen: „Es ist schön zu sehen, mit welchem Engagement hier von allen Seiten gehandelt wird. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Ukrainern in Oberösterreich nach den dramatischen Ereignissen eine friedvolle Zeit zu bescheren. Vielen Dank für Ihre Unterstützung dabei“, so Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.


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