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LINZ. Zwar ist Alzheimer trotz Forschung immer noch nicht heilbar, doch kann das Risiko reduziert und der Verlauf der Krankheit verzögert werden.

Rosa Handlbauer ist Leiterin der Demenzservicestelle Linz Nord/Urfahr. (Foto: MAS Alzheimerhilfe)
Rosa Handlbauer ist Leiterin der Demenzservicestelle Linz Nord/Urfahr. (Foto: MAS Alzheimerhilfe)

Mittlerweile gelingt es durch eine möglichst frühzeitige medizinische Diagnose und psychosoziale Betreuung sowie raschem Therapiebeginn, die Krankheit Alzheimer zu verzögern. Zudem gewinnen die Früherkennung und Risikoreduktion an Bedeutung. Je früher Vergesslichkeit erkannt wird, desto größer sind die Chancen, etwas dagegen tun zu können.

Das Risiko kann vermindert werden, wenn auf folgende Bereiche geachtet wird: rege geistige und soziale Aktivitäten, ausreichend Bewegung, bewusste Ernährung, auf Normalgewicht achten, ausreichend trinken, regelmäßige medizinische Untersuchungen, Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Blutfett, Vermeiden von übermäßigem Alkoholkonsum und starkem Rauchen. „Was gut fürs Herz ist, ist auch gut für das Gehirn“, fasst Rosa Handlbauer, Leiterin der Demenzservicestelle Linz Nord/Urfahr, zusammen.

Training und Abklärung

Zur Förderung der geistigen und sozialen Aktivität bietet die Demenzservicestelle der MAS Alzheimerhilfe ein vorbeugendes Gedächtnistraining in kleinen Gruppen an. Zudem können alle, die sich Sorgen um ihr Gedächtnis machen, in einer kostenlosen psychologischen Abklärung die Leistungsfähigkeit ihres Gedächtnisses überprüfen lassen.

Nähere Infos und Terminvereinbarung: 0664/8546695, rosa.handlbauer@ mas.or.at, www.alzheimerhilfe.at

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