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Spielerisch die Angst verlieren: Premiere fürs Teddybären-Krankenhaus in Linz

Nora Heindl, 11.05.2022 11:48

LINZ. „Meinem Teddy tut die Hand weh“, „Mein Teddy hat Bauchweh“ um Kindern die Angst vor Ärzten und dem Krankenhaus zu nehmen, veranstalteten Medizin-Studenten der JKU erstmals ein Teddybären-Krankenhaus.

Den Teddy im OP-Raum durften die Kinder sogar aufmachen. (Foto: Moritz Havlicek)
  1 / 4   Den Teddy im OP-Raum durften die Kinder sogar aufmachen. (Foto: Moritz Havlicek)

„Ein Kind hat bei der OP-Station gefragt, wozu denn das Herz da ist, und ein anderes hat ihm dann erklärt, dass das zum Fühlen da ist“, schmunzelt Mitorganisatorin Pia Winkler, Medizinstudentin im zehnten Semester an der JKU.

80 Kindergartenkinder durften ihren Teddy mal so richtig nach Strich und Faden untersuchen. Dazu wurde von der AMSA Linz, unterstützt von KUK und Ordensklinikum Barmherzige Schwestern, im Life-Science-Park in der Huemerstraße ein Krankenhaus extra für Kuscheltiere errichtet. „Wir hatten eine normale Untersuchungsstation, wo der Teddy gewogen und abgehört wurde, ein Labor, wo wir Blut abgenommen haben, in der Radiologie mit CT-Geräten konnten wir Bilder ausdrucken und wir hatten eine richtige OP-Station, wo die Kinder einen Teddy aufmachen konnten und wo Organe drinnen waren“, erzählt Winkler. Hinzu kamen noch eine Apotheker-Station, der Samariterbund war mit einem Rettungswagen vor Ort und noch einiges mehr. „Die Idee dahinter war, dass die Kinder spielerisch lernen, was in so einem Krankenhaus passiert, damit der Stress hoffentlich weniger ist, falls sie selbst einmal ins Krankenhaus müssen“, betont die Medizinstudentin.

Geplant ist, das Teddybären-Krankenhaus in Linz jährlich durchzuführen, so wie in anderen Städten mit Medizin-Unis wie Wien, Graz und Krems. „Es ist einfach ein super Projekt, das den Studenten immer viel Spaß macht und den Kindern umso mehr“, schließt Pia Winkler.


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