Fit werden für den Sommer, oder lieber doch gleich fürs ganze Leben

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Nora  Heindl Tips Redaktion Nora Heindl, 18.05.2022 13:05 Uhr

LINZ. Nicht jeder fühlt sich schon bereit, sich ob der sommerlichen Temperaturen am Badesee zu entblößen. Die Bikinifigur sei noch in Arbeit. Mit einer gezielten Trainingsplanung und der richtigen Ernährung kann man in wenigen Wochen noch viel schaffen, beruhigt Roland Prinz, Geschäftsführer von Prinz Fitness. Doch warum nach dem Sommer nicht einfach weiter trainieren? Der eigenen Gesundheit zuliebe.

Es ist der Schritt in die richtige Richtung. „Wer glaubt, erst fit werden zu müssen, erkennt, dass er offensichtlich nicht fit ist. Nur, wenn ich mich schon beschließe, etwas zu tun, warum dann nicht auch nach dem Sommer. Wenn man es rein auf die Optik bezieht, soll es ja nicht im nächsten Frühjahr wieder so sein, dass ich mich nicht in den Spiegel schauen will. Ich sollte doch das ganze Jahr über zufrieden in meinem Körper sein“, gibt der Inhaber der Fitnessstudios in den Promenaden Galerien und der Lederfabrik zu denken.

Klassiker: Rückenschmerzen

Für ihn ist körperliche Fitness ein Lebensprojekt, mit einem einfachen Hintergrund: „Ich habe im Leben nur einen Körper, ich kriege keinen neuen, wenn der kaputt ist.“ Der Klassiker seien Rückenschmerzen. „Klassische Rückenschmerzen kriegt man mit einem gezielten Krafttraining üblicherweise innerhalb weniger Wochen weg. Das heißt, ich gehe wieder schmerzfrei und selbstbewusster durchs Leben“, verdeutlicht Prinz. Schon mit zwei Mal Training die Woche könne man Problemen vorbeugen. „Eine Woche hat 168 Stunden, ich sollte mich fragen, ob ich nicht drei davon freischaufeln will“, so Roland Prinz.

Was zählt, ist die Gesundheit

Tut man nichts, verbrauche der Körper ab dem 30. Lebensjahr im Schnitt 1,6 Prozent seiner Muskeln im Jahr, in 20 Jahren 30 Prozent. „Dem kann ich mit einem gezielten Krafttraining relativ zeitsparend entgegenwirken“, betont Prinz. Mukibuden seien Fitnessstudios aber schon lange nicht mehr, „viel mehr Gesundheitsstudios, denn 95 Prozent der Trainierenden wollen sich einfach fit halten oder sind aus gesundheitlichen Gründen hier“. Die wenigsten Leute in einem Studio seien Supermodels. Natürlich gäbe es welche, die extrem gut trainiert sind, aber die würden auch viel dafür tun. „Das Ziel sollte doch eher sein, dass ich mich an ihnen orientiere“, so Prinz. Für irgendetwas zu schämen brauche sich im Fitnessstudio niemand.

Auch das Alter spielt keine Rolle: „Wir haben Kunden, die mit 80 Jahren zum ersten Mal ein Fitnessstudio betreten haben und wie sich ihre Körperhaltung nach wenigen Monaten ins Positive verändert hat, ist unglaublich.“ Zudem seien Fitnessstudios für die ältere Generation mittlerweile beliebte Treffpunkte.

Der innere Schweinehund

Der einzige Gegenspieler scheint also der innere Schweinehund. „Der Mensch ist faul und tut nur etwas, wenn es nötig ist und meistens zu spät. Wir reagieren auf Krankheiten anstatt uns gesund zu halten“, so Prinz.

Umso wichtiger sei es, dass der Kunde gerade am Beginn nicht überfordert ist. „Kunden, die keine Betreuung in Anspruch nehmen, übertreiben es anfangs. Sie bekommen dann einen riesigen Muskelkater, können sich eine Woche nicht bewegen und sagen dann, trainieren ist nichts für sie“, weiß Prinz. In den ersten Wochen gehe es nur darum, den Körper an das Training zu gewöhnen. Üblicherweise stelle sich das Glücksgefühl aber relativ schnell ein, dass man merkt, dass man was tut.

„Es wird fast schon zur Sucht, wenn man mal angefangen hat“, lacht Prinz.

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