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Online Redaktion, 15.06.2023 15:23

LINZ. Vertreter zehn christlicher Kirchen waren zu Gast beim traditionellen Ökumene-Empfang von Diözesanbischof Manfred Scheuer und der Stiftung Pro Oriente Linz unter dem Vorsitzenden LH a. D. Josef Pühringer im Linzer Bischofshof.

  1 / 5   Bischof Manfred Scheuer und Pro Oriente Linz-Vorsitzender Josef Pühringer luden zum Ökumene-Empfang in den Garten des Linzer Bischofshofes. (Foto: Diözese Linz / Kienberger)

Bei sommerlichem Abendwetter sprachen die Kirchenvertreter über die gesellschaftlichen Herausforderungen und blickten auf ein weiteres Jahr der ökumenischen Bemühungen zurück. Josef Pühringer als Vorsitzender der Pro Oriente Sektion Linz dankte nach einer gemeinsamen Feier in der Kapelle des Bischofshofes allen für ihr Engagement im Bereich der Ökumene und hob die ausgezeichneten Beziehungen der christlichen Kirchen in Oberösterreich hervor. Zugleich bat Pühringer, sich weiterhin in der Ökumene zu engagieren, auch wenn man sich manchmal ein höheres Tempo in der Lösung kirchenrechtlicher Fragen wünschen würde.

Auch Diözesanbischof Manfred Scheuer bedankte sich bei den Anwesenden. Die Kirchen müssten sich mit drängenden Fragen des Klimaschutzes, der Nachwirkungen der Covid-Pandemie und des Rückgangs des Personals beschäftigen, auf die es keine raschen Antworten und einfachen Patentrezepte gebe.

Zeit für Gespräche

Im Anschluss gaben die Neuapostolische, die Koptisch-orthodoxe und die Evangelische Kirche sowie die Gesamtstiftung von Pro Oriente Einblicke in ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Gudrun Becker, Ökumene-Referentin der Diözese Linz. Unter den Gästen fanden sich Hans-Jürgen Brunner als Vertreter der Neuapostolischen Kirche, die erstmals beim Ökumene-Empfang vertreten war, der koptisch-orthodoxe Vertreter Antonius Abusif, Superintendent Gerold Lehner von der Evangelischen Kirche A. B., der Präsident der Gesamtstiftung von Pro Oriente und Botschafter i. R. Alfons M. Kloss.

Als Impulsvortrag für das anschließende Beisammensein analysierte Klara-Antonia Csiszar, Universitätsprofessorin für Pastoraltheologie an der Katholischen Privat-Universität Linz, die Situation der Kirchen in ihrem Herkunftsland Rumänien.


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