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Ars Electronica und Care starten Initiative für Entwicklungszusammenarbeit

Online Redaktion, 04.02.2026 10:31

LINZ. Um mit Hilfe Künstlicher Intelligenz neue Ansätze im Bereich humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit zu fördern, starten Ars Electronica und Care Österreich die gemeinsame Initiative „AI for Social Impact“. 

Impressionen zur Initiative AI for Social Impact, im Bild: Consensus Gentium / Karen Palmer. (Foto: Karen Palmer)

Künstliche Intelligenz kann bei der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen – sofern die Technologie gemeinsam mit den Menschen entwickelt wird, die von ihr profitieren sollen. Durch sinnvolle Anwendungen sollen lokale Akteure unterstützt werden, Herausforderungen eigenständig zu bewältigen und Weichen für nachhaltige Entwicklung zu stellen.

Im Rahmen der neuen Initiative „AI for Social Impact“ werden interdisziplinäre Projekte prämiert, die erproben, wie KI positive Veränderungen in sozialen, ökologischen und humanitären Kontexten bewirken kann.

Mit Praxisbezug

Darunter fallen etwa die Themen Klimaresilienz, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung und Krisenbewältigung. Zentral ist dabei der Praxisbezug: Menschen müssen gezielt unterstützt oder konkrete Herausforderungen adressiert werden. Berücksichtigt werden insbesondere Arbeiten aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie der MENA-Region (Middle East and North Africa), oder solche, die mit Partnern aus diesen Regionen entwickelt wurden.

Vier Preisträger

Vier Preisträger werden ausgezeichnet: Zwei Projekte erhalten je 5.000 Euro, zwei weitere je 2.500 Euro. Ausgewählt werden die Projekte aus allen Einreichungen zum Prix Ars Electronica 2026 und zum S+T+ARTS Prize 2026.

Im Anschluss an den Wettbewerb haben nationale CARE-Länderbüros die Möglichkeit, die Gewinner und ihre Projekte kennenzulernen und zu prüfen, ob eine zukünftige Zusammenarbeit sinnvoll und zielführend ist.

Mehr zur Initiative gibt's bei Ars Electronica.


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Gerhard K.
Gerhard K.
08.02.2026 10:26

KI ?

Ein sehr Interessanter Ansatz in der EZA. Nun ist bekannt das die KI nur auf schriftliches zurückgreifen kann. Die praktische Arbeit in der EZA geschieht aber meist undokumentiert und nicht im Internet. Im Internet gibt es Berichte, Evaluierungen, Studien, sowie hie und da kritisches. Der Grundtenor – EZA Hilft die Welt zu verbessern (Hilfe zur Selbsthilfe). Wenn auf die ca. 70-80 jährige EZA-Arbeit und deren Auswirkungen gesehen wird sind die „Verbesserungen“ mehr als hinterfragens würdig. Kann man die KI verwenden um die Fehler in diesen Jahrzehnten der Arbeit zu ermitteln - denke nein. Wenn man „FEHLERANALYSE in der ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT“ in gleich welcher Suchmaschine eingibt, man wird keine „Fehler“ finden. Wenn die geehrte Leserschaft sich diesen Beitrag durchliest: https://www.n-tv.de/panorama/Eine-Milliarde-Menschen-durch-Kochen-an-offenen-Feuern-gefaehrdet-article25910343.html und dies nach Jahrzehntelanger EZA-Arbeit. Dies ist der EZA bekannt und auch der KI wenn man sie richtig fragt. Wenn wir EZA bis jetzt nicht richtig praktiziert haben wird uns die KI auch nichts nützen. Wir brauchen zuerst eine FEHLERANALYSE analog, dann kann uns die KI vielleicht unterstützen. Gerhard Karpiniec Münchendorf


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