Ars Electronica und Care starten Initiative für Entwicklungszusammenarbeit
LINZ. Um mit Hilfe Künstlicher Intelligenz neue Ansätze im Bereich humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit zu fördern, starten Ars Electronica und Care Österreich die gemeinsame Initiative „AI for Social Impact“.
Künstliche Intelligenz kann bei der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen – sofern die Technologie gemeinsam mit den Menschen entwickelt wird, die von ihr profitieren sollen. Durch sinnvolle Anwendungen sollen lokale Akteure unterstützt werden, Herausforderungen eigenständig zu bewältigen und Weichen für nachhaltige Entwicklung zu stellen.
Im Rahmen der neuen Initiative „AI for Social Impact“ werden interdisziplinäre Projekte prämiert, die erproben, wie KI positive Veränderungen in sozialen, ökologischen und humanitären Kontexten bewirken kann.
Mit Praxisbezug
Darunter fallen etwa die Themen Klimaresilienz, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung und Krisenbewältigung. Zentral ist dabei der Praxisbezug: Menschen müssen gezielt unterstützt oder konkrete Herausforderungen adressiert werden. Berücksichtigt werden insbesondere Arbeiten aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie der MENA-Region (Middle East and North Africa), oder solche, die mit Partnern aus diesen Regionen entwickelt wurden.
Vier Preisträger
Vier Preisträger werden ausgezeichnet: Zwei Projekte erhalten je 5.000 Euro, zwei weitere je 2.500 Euro. Ausgewählt werden die Projekte aus allen Einreichungen zum Prix Ars Electronica 2026 und zum S+T+ARTS Prize 2026.
Im Anschluss an den Wettbewerb haben nationale CARE-Länderbüros die Möglichkeit, die Gewinner und ihre Projekte kennenzulernen und zu prüfen, ob eine zukünftige Zusammenarbeit sinnvoll und zielführend ist.
Mehr zur Initiative gibt's bei Ars Electronica.
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