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WELS.  Immer mehr Menschen begeben sich nicht nur im Sommer in den Schwimmteich oder das Pool, sondern auch bei Minusgraden. Eisbaden liegt voll im Trend, will aber auch gelernt sein. Eine die weiß, wie man es achtsam betreibt, ist Stefanie Heidinger. ¶

Stefanie Heidinger (l.) leitet eine Gruppe beim Eisbaden im Mühlbach an. (Foto: Heidinger)
  1 / 2   Stefanie Heidinger (l.) leitet eine Gruppe beim Eisbaden im Mühlbach an. (Foto: Heidinger)

Die 39-jährige Yoga-Lehrerin ist seit Dezember 2025 eine der ersten beiden zertifizierten Ice (Intentional Cold Exposure) Coaches in Österreich. Als solche macht sie Menschen auf sichere Weise damit vertraut, sich der Kälte auszusetzen. 

„Der erste Schritt ist der schwerste“

Heidinger selbst ist am Ostermontag 2017 erstmals bewusst ins eiskalte Wasser gestiegen. „Der erste Schritt ins kalte Wasser ist immer der schwerste. Doch wer ihn wagt, wird belohnt mit einem unvergleichlichen Gefühl der Frische, Stärke und Klarheit. Eisbaden ist keine Mutprobe, sondern eine Reise zu dir selbst“, schreibt sie auf ihrer Homepage.

„Eine kraftvolle Erfahrung“

Seit damals taucht sie fast täglich in den Mühlbach, der direkt neben dem Heidingerhof in der Pernau fließt oder andere Naturgewässer ein. „Eisbaden ist für mich mehr als nur ein Trend – es ist eine kraftvolle Erfahrung für Körper und Geist. Das bewusste Eintauchen in eiskaltes Wasser fordert uns heraus, bringt uns in den Moment und schenkt uns ein unvergleichliches Gefühl von Lebendigkeit“, erklärt Heidinger ihre frostige Routine. 

Achtsam und sicher begleitet

Dieses Erlebnis möchte sie auch anderen ermöglichen und bietet deshalb zuhause am Heidingerhof Workshops an. „Eisbaden ist ein bewusster Erfahrungsraum, indem Klarheit, Präsenz und innere Stabilität entstehen können. Aus meiner eigenen Praxis ist der Wunsch entstanden, diesen Raum auch für andere zugänglich zu machen: achtsam, sicher begleitet und mit Fokus auf mentale Gesundheit und Naturverbindung“, so Heidinger. 

Workshops am Heidingerhof

Die Workshops gibt es bis Frühlingsbeginn, wobei es von der Temperatur her keine Definition gibt. „In der gesundheitsbezogenen Praxis wird aber häufig von Eisbaden gesprochen, wenn die Wassertemperatur unter 15 Grad liegt“, so die Welserin.

Wichtig sei, sich für das Eisbaden Zeit zu nehmen, nicht nur die Zeit im Wasser, sondern auch die Zeit davor und danach ist wichtig: Die gute körperliche und mentale Vorbereitung, die Atemregulation im Wasser und das langsame Wiederaufwärmen danach. 


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