Liebe im Bauch: Innviertler Mütter gründeten Angebot für die Zeit nach der Geburt
BEZIRK RIED. Ruhe, Wärme, gutes Essen und das Gefühl, gesehen zu werden – das wollen drei Gründerinnen aus den Gemeinden Schildorn und Eberschwang Müttern im Wochenbett geben.
Die drei Mütter von jeweils drei Kindern haben eine Vision: Das Wochenbett soll wieder ein geschützter Raum sein, in dem frischgebackene Mamas echte Fürsorge erfahren und nicht funktionieren müssen. Aus ihren eigenen Erfahrungen entstand „Liebeimbauch“, ein Herzensprojekt, das Essen, Begleitung und Erinnerungen verbindet.
„Nach der Geburt dreht sich alles um das Baby. Dabei hat auch die Mama gerade Unglaubliches geleistet“, sagt Sandra Wiesinger, eine der Gründerinnen. „Unser Wunsch ist, dass Frauen sich im Wochenbett nicht versorgen müssen, sondern versorgt werden.“
Drei Standbeine
„Liebeimbauch“ arbeitet auf drei Ebenen und bietet Wochenbettküche, Doulabegleitung und Fotografie an. Judith Burgstaller, Bäuerin und Ernährungstrainerin, kocht nährstoffreiche, saisonale Mahlzeiten: „Für jede Frau im Wochenbett koche ich so, wie ich für mich und meine allerliebsten Menschen koche.“
Sandra ist Team Oberösterreich-Leiterin des Vereins Doulas in Austria. Sie gibt Raum und Zeit für Gefühle und Fragen und sorgt für Unterstützung. „Das Wochenbett ist keine Pause vom Leben. Es ist eine der sensibelsten und kraftvollsten Phasen überhaupt“, sagt sie.
Erinnerungen schaffen
Nina Lederbauer ist Künstlerin und Fotografin. Sie hält die besonderen Momente von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in authentischen Bildern fest. Somit werden Erinnerungen geschaffen, die ein Leben lang bleiben.
Eltern, Geschwister oder Freunde können mit einem Gutschein für „Liebeimbauch“ die Mütter gezielt unterstützen. „In einer Zeit wie heute wissen wir, dass echte Entlastung mehr bedeutet als alles Materielle. Und genau das möchten wir schenken.“
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