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LINZ. Im September verändert sich das Bild bei Röblfrüchte am Südbahnhofmarkt. Der Herbst zieht ein, die Farben werden kräftiger, die Kisten schwerer – und für Alois Röbl beginnt eine der spannendsten Einkaufszeiten des Jahres.

  1 / 5   V.l.: „Zwetschgen-Lieferant“ Hansi Reisetbauer, Alois und Benjamin Röbl (Foto: Valerie Maienburg)

Zweimal pro Woche fährt er nachts zum Münchner Großmarkt und sucht dort Obst, Gemüse und Spezialitäten aus aller Welt aus. Genauso wichtig sind ihm aber die Beziehungen zu regionalen Bauern, mit denen Röblfrüchte seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Gerade im Spätsommer und Herbst zeigt sich diese Mischung besonders schön: internationale Vielfalt trifft auf das, was hier gerade frisch geerntet wird.

Unterschätze Apfelvielfalt

Ein großer Schwerpunkt liegt jetzt auf der neuen Apfel- und Birnenernte aus dem Traisental. Sie kommt von Alfred Marzy und seiner Familie, mit denen Röblfrüchte längst mehr als nur eine Geschäftsbeziehung verbindet. Zur Hauptsaison entsteht so eine Auswahl, die weit über das Gewohnte hinausgeht.

„Apfel ist nicht gleich Apfel – und die Vielfalt ist viel größer als Gala und Elstar“, sagt Alois Röbl. „Manche Sorten schmecken frisch und zitronig, andere blumig, duftend, mostig oder fast nach Honig. Genau das macht für mich den Reiz aus.“

Probieren erwünscht

Bei Röblfrüchte soll deshalb nicht nur gekauft, sondern auch entdeckt werden. Wer eine Sorte nicht kennt, darf probieren, vergleichen und sich überraschen lassen. Vielleicht schmeckt plötzlich ein Apfel, den man bisher nie beachtet hat. Vielleicht findet man eine Birne, die ganz anders ist als erwartet. „Man muss sich bei Obst manchmal einfach trauen“, meint Alois. „Kosten, neugierig sein und nicht immer automatisch zu dem greifen, was man schon kennt.“

Österreichische Zwetschken

Zurzeit zieht in der Koje außerdem ein kräftiges Violett sofort den Blick auf sich: die österreichischen Zwetschken der Familie Reisetbauer. Süß, saftig, aromatisch – und mit einem Namen, den viele von der bekannten Brennerei Reisetbauer wiedererkennen. Ein Klassiker der Saison – aber einer, der jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie gut die einfachen Dinge manchmal sein können.

„Jetzt beginnt eine neue Jahreszeit“

Und auch beim Gemüse wird der Herbst sichtbar. Vom Kürbishof Schoberleitner bezieht Röblfrüchte während der Saison allerlei Gemüse, besondere Spezialitäten, alte Sorten und natürlich jede Menge Kürbisse. „Ich mag diese Wochen, in denen sich das Sortiment fast von selbst verändert“, sagt Alois. „Da merkt man beim Einkauf sofort: Jetzt beginnt eine neue Jahreszeit.“

Ausgewählte Vielfalt

„Einkauf heißt für mich nicht einfach bestellen. Ich koste viel selbst, tausche mich mit den Bauern aus und höre genau hin: Was schmeckt unseren Kunden? Wonach fragen sie? Welche Sorten nehmen sie immer wieder mit nach Hause?“, erzählt Alois. Auch die morgendliche Verkostungsrunde mit dem Röblfrüchte-Team gehört dazu. Neue Lieferungen werden gekostet, Sorten verglichen und manchmal auch heiß diskutiert.

Manche Frucht begeistert schon beim ersten Bissen, manche überrascht erst beim zweiten – und manchmal schaut man sich in der Runde nur kurz an und weiß: Die ist richtig gut.Solche Momente nimmt Alois mit in den nächsten Einkauf, in die Gespräche mit den Bauern und in die nächste Saison. Denn was bei Röblfrüchte in der Koje landet, entsteht nicht einfach aus Bestelllisten. Es ist das Ergebnis von Erfahrung und Neugier, von viel Kosten und Vergleichen, von Gesprächen mit Produzenten und von dem, was die Kunden erzählen, suchen und immer wieder gerne mit nach Hause nehmen.

Auf Entdeckungsreise

Und vielleicht ist gerade jetzt die schönste Zeit, wieder einmal durch die Koje am Südbahnhofmarkt zu streifen. Zwischen neuen Apfelsorten, duftenden Birnen, tiefvioletten Zwetschken, den ersten Kürbissen, Eierschwammerln und Steinpilzen gibt es vieles, das man kennt – und manches, das noch darauf wartet, entdeckt zu werden. Ruhig kosten, nachfragen, vergleichen und sich auch einmal auf etwas Neues einlassen.

So entsteht bei Röblfrüchte ein Sortiment, das mit der Saison lebt, von den Menschen dahinter geprägt ist und sich mit dem Geschmack der Kunden weiterentwickelt – zum Kosten, Entdecken und immer wieder Neuverlieben

RÖBLFRÜCHTE – So frisch. So gut.

Marktplatz 19 – Südbahnhofmarkt

4020 Linz

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr.: 6.00–17.30 Uhr

Sa.: 6.00–13.00 Uhr

Sortiment: Obst, Gemüse & Spezialitäten aus aller Welt sowie saisonale Produkte von regionalen Bauern und Produzenten, Trüffel, Nüsse & Trockenfrüchte

www.roeblfruechte.at

Instagram

Tel.: 0732 654859


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