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Fußball: Blau-Weiß-Express rollt, Schießbude Donau, Heimpleite für Neuling Oedt

Reinhard Spitzer, 17.08.2015 07:45

LINZ/PASCHING/OEDT. Nicht zu stoppen sind Blau-Weiß Linz und Yusuf Otubanjo in der Regionalliga Mitte.

Drei Mal hinter sich greifen musste Admira-Goalie Marcel Schoeffmann. Foto: Berles
  1 / 3   Drei Mal hinter sich greifen musste Admira-Goalie Marcel Schoeffmann. Foto: Berles

Beim souveränen 5:2-Erfolg des Tabellenführers bei den WAC Amateuren erzielte der Goalgetter seine Saisontreffer sieben und acht. Mit einem Schnitt von zwei Toren pro Spiel macht sich der 22-jährige Nigerianer immer mehr auch für Bundesligavereine interessant.

Tore von Elvir Huskic und Tobias Pellegrini reichten FC Pasching/LASK Juniors nicht zu einem Erfolgserlebnis in Allerheiligen. Mit 2:4 kassierte die Brunmayr-Elf die bereits dritte Niederlage im vierten Saisonspiel. Fünfte Runde: FC Blau-Weiß Linz – Sturm Graz Amateure (Fr., 19 Uhr) und Pasching/LASK Juniors – Wallern (Sa., 17 Uhr)

Herbe Pleiten für Aufsteiger

Bitteres Lehrgeld zahlen mussten die OÖ-Liga-Aufsteiger am zweiten Spieltag. Der Linzer Trainer Stephan Kuranda kam mit St. Marienkirchen/P. in Vöcklamarkt gleich mit 1:7 unter die Räder, Perg beim 1:4 daheim gegen SU Edelweiß Linz noch halbwegs glimpflich davon. Nedim Duric erzielte die Gästeführung, Stefan Graf noch vor der Pause den Ausgleich. Nach Wiederbeginn waren die „Edelweißen“ endgültig tonangebend. „Wir hatten mehr Ballbesitz und münzten das in der zweiten Hälfte in Tore um“, bringt Edelweiß-Sportchef Dieter Mirnegg das Geschehen beim ersten Saisonsieg auf den Punkt.

Zwei Spiele, acht Gegentore

Mit gravierenden Defensivproblemen kämpft Askö TEKAEF Donau Linz. Erst kassierte die Elf von Andreas Gahleitner vier Tore in Marchtrenk, jetzt ebenso viele bei der 3:4-Heimniederlage gegen Vizemeister SV Pöttinger Grieskirchen. „Als vor allem im zweiten Durchgang klar bessere Mannschaft darf man so ein Spiel nicht verlieren. Mit schweren Eigenfehlern brachten wir uns wieder um die Früchte einer grundsätzlich guten Arbeit“, ärgert sich der Cheftrainer.

An allen Donau-Treffern beteiligt und auffälligster Kleinmünchner war Nicolas Wimmer, der mit einem Traumtor nach nur 50 Sekunden das Bestschießen eröffnete. Applaus dafür gab“s auch von der Linzer Spitzenpolitik mit Bürgermeister Klaus Luger an der Spitze sowie Generaldirektor Erich Haider. Zumindest in den nächsten fünf Jahren nennt sich die Donau-Spielstätte LINZ AG Arena.

Oedt verliert Spitzenspiel

Den einzigen Linzer Sieg in der Landesliga Ost spielte SK St. Magdalena ein. Goldtorschütze beim 1:0 in Schwertberg war Kristijan Baric. Weniger prächtig verlief der Saisonstart für Askö Oedt. Der Aufsteiger verlor das Duell der Titelanwärter gegen ASK St. Valentin durch einen Treffer von Ex-Nachwuchsnationalspieler Thomas Zemann 0:1.

Pichling remisierte bei Neuling Garsten (1:1), Admira verlor nach Führung in Gallneukirchen 2:3.

Fünf wichtige Botschaften

Mit Beginn der Meisterschaft in der OÖ- sowie den zwei Landes- und vier Bezirksligen starteten der Fußballverband und die Gebietskrankenkasse eine Aktion, die Vereine noch mehr für wichtige Themen sensibilisieren soll. In den sieben Ligen zirkulieren 35 Transparente mit einer Größe von sechs Quadratmetern, auf denen fünf wichtige Botschaften zu lesen sind: „Wir zeigen Übergriffen die rote Karte“, „Gemeinsam statt einsam – Nein zu Mobbing“, „Goalgetter eat better“, „Viele Wurzeln, ein Stamm“ und „Gemeinsam spielen – feiern – Vorbild sein“.

Seit einem Jahr profitieren die Klubs vom Vereinscoaching von OÖFV und OÖGKK und können beispielsweise kostenlose Workshops auf der eigenen Anlage buchen. Nähere Infos unter www.vereinscoaching.org


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