Eishockey: Champions League Premiere bringt europäische Spitzenklubs nach Linz
LINZ. Ihre Feuertaufe in der Champions Hockey League (CHL) bestehen müssen die Liwest Black Wings. Beim ersten Antreten im mit 48 Teams aus zwölf europäischen Ländern besetzten Bewerb warten auf die Linzer Gegner aus Deutschland und Finnland.

Auf den elffachen nationalen Meister TPS Turku, einem der erfolgreichsten Sportclubs Finnlands überhaupt, treffen die Linzer zum Auftakt am Donnerstag, 20. August (17.30 Uhr). Neuerlich auswärts geht es zwei Tage und ebenso viele Stunden später gegen den Düsseldorfer EG. Der großen Herausforderung sind sich bei den Black Wings alle bewusst. „Von unseren Gegnern wissen wir wenig bis gar nichts. Aber wir fokussieren uns ohnehin auf unser Spielsystem. Wir müssen aber erst einmal zusammenwachsen, viel Selbstvertrauen aufbauen und daran glauben, dass wir jede Partie gewinnen können“, forderte Kapitän Philipp Lukas in den Firmenräumlichkeiten von Vizepräsident Karl Egger, mit seinem rund 800 Mitarbeiter zählenden Linzer Familien- und Traditionsunternehmen KE KELIT einer der wichtigsten Sponsoren, am Tag vor dem Abflug in Europas hohen Norden.
Zwei Tage und ebenso viele Stunden geht es ebenfalls auswärts gegen den Düsseldorfer EG. Die Retourspiele in der Linzer Keine Sorgen EisArena steigen am Donnerstag, 27. August (19.30 Uhr) gegen Turku und am Sonntag, 6. September (17 Uhr) gegen den achtfachen deutschen Titelträger. „Mit enorm hohem Tempo, kaum Zeit zur Scheibenannahme und beinharten Checks“, rechnet Nationalspieler Daniel Oberkofler.
Bei einem internationalen Turnier in Nürnberg am 29. und 30. August treffen die Black Wings auf EBEL-Mitbewerber Graz 99ers und Gastgeber Thomas Sabo Ice Tigers.
„Playoffs und Meistertitel“
Und wie stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche EBEL-Meisterschaft? „Wir verloren einige Spielerpersönlichkeiten, die wir erst wieder ersetzen müssen. Der erste Eindruck stimmt, aber wir brauchen sicher noch etwas Zeit. Ich bin guter Dinge, dass wir ein erfolgsträchtiges Teamgefüge zusammen bringen“, ist Lukas überzeugt.
Präsident mit klaren Worten
Glasklare Vorstellungen von der neuen Saison hat Peter Freunschlag. „Ein Aufstieg in die zweite Runde der Champions Hockey League wäre schön, ist aber kein Muss. Finanziell ist dieser Bewerb ein Nullsummenspiel. Dafür können wir uns präsentieren und sehen außerdem sportliche Vorteile“, wagt der Präsident auch einen ersten Blick auf die am 11. September mit dem Auswärtsspiel gegen Znojmo (CZE) beginnende EBEL-Punktejagd. „Einzige Vorgabe ist der neuerliche Einzug in die Playoffs. Haben wir diesen Schritt erst einmal gemacht, wollen wir klarerweise auch den Meistertitel.“ www.ehcliwestlinz.at


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