EM-Silber für Faustballdamen nach Finalniederlage gegen Weltmeisterinnen
OBERÖSTERREICH/SÜDTIROL. Nichts mit der erfolgreichen Titelverteidigung wurde es für das österreichische Damenteam bei der Europameisterschaft in Bozen.

Nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde bekam es das Team von Cheftrainer Wolfgang Ritschel-Roschitz und „Co“ Martin Seidl im Endspiel mit den bis dahin ungeschlagenen regierenden Weltmeisterinnen aus Deutschland zu tun. Mit einer vor allem kämpferisch starken Leistung gewann die rotweißrote Auswahl den ersten Satz, musste sich letztlich aber doch klar 1:3 geschlagen geben (11:8, 11:13, 8:11, 6:11). Für Ritschel-Roschitz war der zweite erst in der Verlängerung verlorene Durchgang der Wendepunkt in einer hochklassigen Partie. „Das hat uns gebrochen, wir hätten den Sack zumachen müssen. Dennoch bin ich stolz, dass wir die Favoritinnen aus Deutschland so lange fordern konnten und freue mich über die Silbermedaille. Wir verkauften unsere Haut teuer.“
Bronzer holte sich die Schweiz mit einem 3:0-Erfolg über Gastgeber Italien.
Fast nur Oberösterreich
Mit Ausnahme von Elisabeth Ojo (Remeco Reichel SBB TV Neusiedl an der Zaya/Niederösterreich) vertraten Rot-Weiß-Rot ausschließlich Spielerinnen aus oberösterreichischen Klubs. Jeweils drei von FSC Wels 08 (Tanja Weigert, Viktoria Peer, Nicole Zeller) und Sportunion Haidlmair Nußbach (Marlene und Verena Hieslmair, Katharina Lackinger), zwei aus den Reihen von FBC ABAU Linz Urfahr (Ines Mayer, Karin Kempinger) und Karin Azesberger von Sportunion Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit. www.oefbb.at


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