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LINZ. Ein hochkarätig besetztes Treffen spielte sich in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich ab. Generaldirektor Heinrich Schaller bat ÖFB-Teamchef Marcel Koller und Präsident Leo Windtner zu einer launigen Talkrunde.

Bester Laune waren Raiffeisen-General Heinrich Schaller, der erfolgreiche Teamchef Marcel Koller und ÖFB-Präsident Leo Windtner (v. l.). Foto: RLB OÖ/Strobl

„Auffallend war das Raunzen, alles war schlecht. Ich habe mir das angehört, nach einem Jahr war Schluss damit“, erinnerte sich Koller vor rund 1000 Zuhörern an seine Anfangszeit in Rot-Weiß-Rot. Seit 1. November 2011 tat sich freilich viel in der grundsätzlich fußballverliebten Alpenrepublik.

In der FIFA-Weltrangliste verbesserte sich das Nationalteam um 60 Plätze auf aktuell Rang zehn. Die EM-Qualifikation für Frankreich 2016 beendeten Marko Arnautovic und seine Spielkameraden als Gruppensieger und holten mit neun Siegen und einem Unentschieden 28 von 30 möglichen Punkten. Apropos Arnautovic: „Er ist angekommen und voll auf Fußball fokussiert. Er kann noch mehr bringen und wir hoffen, dass er die zuletzt hervorragenden Leistungen auch in jeder Partie bei der Europameisterschaft abruft“, wünscht sich Koller – und auch sein Chef Windtner ist noch längst nicht rundum zufrieden. „Den Rückenwind müssen wir nutzen, um für neue Infrastruktur zu sorgen. Am Standort der „alten Dame“ Ernst Happel Stadion brauchen wir eine neue Arena, die auch internationalen Ansprüchen genügt“, fordert der Energie AG Generaldirektor aus St. Florian bei Linz ein „Nationalstadion“.

Banker zieht seinen Hut

Als erklärter Koller-Fan outete sich Gastgeber Heinrich Schaller. „Der Erfolg gibt ihm Recht. Besonders gefällt mir, am Boden zu bleiben. Da ziehe ich meinen Hut, das schaffen nicht viele.“


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