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Nach zwei Siegen binnen drei Tagen auf dem harten Boden der Realität landete der HC LINZ AG im Unteren Playoff der Handball Liga Austria.

Torhüter Nenad Mijailovic verlor mit Linz in der Steiermark. Foto: Wolfgang Pichler
Torhüter Nenad Mijailovic verlor mit Linz in der Steiermark. Foto: Wolfgang Pichler

Erst 31:30 in Bruck, dann ein souveräner 36:27-Heimerfolg über Österreichs Juniorenauswahl des Geburtsjahrganges 1996 – die Mannschaft von Chefcoach Nermin Adzamija machte wichtige Meter im Kampf um den Viertelfinaleinzug, fiel zuletzt aber ausgerechnet bei der HSG Bärnbach/Köflach, einem direkten Konkurrenten um den zweiten Tabellenplatz hinter dem überlegenen Tabellenführer Schwarz Handball Tirol, um.

Die erste Hiobsbotschaft ereilte den HC LINZ AG noch vor Spielbeginn. Der erst kürzlich verpflichtete bosnische Legionär Goran Sarenac zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt für die restliche Saison aus. Trotzdem erwischten die Gäste den besseren Start und lagen schnell mit zwei Toren voran. Eine deutlichere Führung verhinderte Torhüter Peter Szabo, der wie sein Gegenüber Nenad Mijailovic mit einer bärenstarken Leistung restlos überzeugte.

Zu viele Chancen vergeben

Zur Pause führten die Steirer 13:11, im restlichen Verlauf der Partie wollte dem HC LINZ AG nicht einmal mehr der Ausgleich gelingen. Am Ende stand eine 25:29-Niederlage. „Wir versenkten zu viele hundertprozentige Chancen nicht. So wird es fast unmöglich, ein solches Spiel zu gewinnen. Wir müssen die Partie abhaken und uns voll auf den nächsten Gegner konzentrieren“, fordert Christian Kislinger vor der Heimpartie gegen Tabellennachbar Westwien (Sa., 5. März, 20.20 Uhr, SNMS Kleinmünchen). www.hla.at


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