Frachtschiff hält als Showbühne für Wakeboarder her
Zum bereits vierten Mal trifft sich die internationale Wakeboard-Elite im Linzer Handelshafen. Nach einer Jahr Pause kehrt das Red Bull Wake of Steel in Oberösterreichs Landeshauptstadt zurück.

Das bei den Athleten besonders beliebte Großereignis entwickelte sich zu einem absoluten Höhepunkt in der Szene. Auch heuer wurde an einem alten Frachtschiff fleißig geschraubt, um das Grundgerüst für die Show am 20. und 21. Mai betriebsbereit und das Wake of Steel noch spektakulärer und variantenreicher für Zuschauer und Aktive zu machen.
Im Innenbereich des Dampfers finden sich ein 150 Quadratmeter großes Wasserbecken, eine 28 Meter lange Rampe, zwei Kicker sowie 20 Meter Rohr und zwölf Meter Eisenstangen, sie sich bestens für die verschiedenen Slides eignen. Ein mobiles Zwei-Lift-System bietet den Sportlern unzählige Möglichkeiten für die verschiedenen Tricks. Handverlesen eingeladen wurden 18 der besten Wakeboarder.
Lokalmatador gefordert
Auf den zweiten Sieg in Linz nach 2013 geht Dominik Hernler los. Nach seinem Titelgewinn musste der Kärntner verletzungsbedingt pausieren. Nach zehn Monaten feierte der heute 24-Jährige 2015 ein eindrucksvolles Comeback, das in der Auszeichnung „Union Rider of the Year“ gipfelte.
Als Vize-Europameister des Vorjahres stellt sich Timo Kapl aus Bad Leonfelden der Herausforderung. Im Streben nach einer Top-Platzierung muss sich der Lokalmatador auch mit den zweifachen Weltmeistern Dominik Gührs aus Deutschland und Aaron Gunn (AUS) beschäftigen. www.redbullwakeofsteel.at


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