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LINZ/STEYR. Zum hervorragenden sechsten Platz bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft im kanadischen Windsor schwamm Lena Kreundl vom ASV Linz.

Olympiateilnehmerin Lena Kreundl überzeugte bei der Kurzbahn-WM. Foto: GEPA
Olympiateilnehmerin Lena Kreundl überzeugte bei der Kurzbahn-WM. Foto: GEPA

Die Olympiateilnehmerin von Rio 2016 aus dem Kornspitz-Sportteam schlug über 100 Meter Lagen im neuen österreichischen Rekord von 59,64 Sekunden an. „Für eine Weltmeisterschaftsfinale lohnt es sich, beinhart zu trainieren. Ein Beweis, dass wir international konkurrenzfähig sind und mit unserer Arbeit richtig liegen“, jubelt die 19-jährige gebürtige Steyrerin.

Spaßfaktor kam nicht zu kurz

Während ihrer Reise auf den insgesamt vier Längen in den Lagen Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul fühlte sich Lena Kreundl pudelwohl. „Nur die Brust-Kraul-Wende war nicht optimal. Aber damit kann ich leben. Es machte mir richtig viel Spaß, da raus zu gehen und mit diesen Spitzenleuten zu schwimmen. Ich habe Blut geleckt“, gibt die ehemalige Schülerin des Linzer BORG für Leistungssportler zu.

Auszeichnung für Trainer

Die ausgezeichnete Platzierung ist auch für Trainer Marco Wolf, der seinen Schützling im Olympiazentrum Sportland Oberösterreich trainiert, eine Bestätigung. „Marco ist sehr stolz auf mich. Ich bin die Erste aus seinem Team, die den Einzug in ein WM-Finale der besten Acht schaffte. Das macht uns glücklich“, sorgte Kreundl für eine historisches Ergebnis aus heimischer Sicht. Als letzte österreichische Athletin stand Mirna Jukic vor acht Jahren in Manchester in einem Kurzbahn-WM-Finale und wurde Fünfte über 200 Meter Brust sowie jeweils Sechste über 50 und 100 Meter. www.asv-linz.net


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