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Mit einem 1:1-Heimremis gegen Titelanwärter Wacker Innsbruck startete FC Blau-Weiß Linz in die zweite Erstliga-Meisterschaft in Folge.

Neuzugang Florian Templ (r.) konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen und musste vorzeitig vom Feld. Foto: Meier

Nach dem 5:1-Cuperfolg beim FC Karabakh bekam die Elf von Trainer Günther Gorenzel diesmal in der Anfangsphase keinen Zugriff auf das Spiel und kassierte nach einer vergebenen Topmöglichkeit von Thomas Hinum das 0:1. Mit einem satten Distanzschuss ließ Florian Jamnig, der zuvor nur die Stange getroffen hatte, Torhüter Hidajet Hankic keine Chance (34.).

Erinnerungen an 1974

Der bis dahin einzige echte blau-weiße Höhepunkt spielte sich in der Pause ab. Die SK Vöest Meisterkicker von 1974 rund um heute 70-jährigen Kapitän Ferdinand Milanovich präsentierten sich den 1700 Fans und wurden von diesen mit Sprechchören gefeiert. „Es waren unbeschreibliche Gefühle, die wir damals erleben durften“, kämpfte Jürgen „Joe“ Kreuzer mit den Tränen.

Überraschender Ausgleich

Nach Wiederbeginn verlor die Partie vorerst weiter an Qualität, bis die Gastgeber aus dem Nichts überraschend ausglichen. Per Kopf versenkte Jakob Kreuzer einen Eckball von Thomas Hinum zum Endstand. „Wir gingen körperlich an unsere Grenzen. Im ersten Saisonspiel merkt man, dass noch das eine oder andere Prozent fehlt. Wir hielten gut dagegen und werden an unserem System weiterarbeiten“, versprach der Assistgeber im Interview mit Sky Sport Austria.

Auftritt bei Ried-Bezwinger

In Wiener Neustadt gastiert Blau-Weiß am Freitag, 28. Juli (18.30). Die Niederösterreicher bezwangen zum Auftakt völlig überraschend Titelfavorit SV Ried.

http://www.blauweiss-linz.at/stahlstadtklub/


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