Fußball: Nach der Pause wie verwandelt
LINZ/PASCHING. Aus einem 0:2-Pausenrückstand ein 2:2-Heimunentschieden machte der LASK in der Heimpartie gegen die Wiener Austria.

Die Violetten waren ab der ersten Minute die klar Spiel bestimmende Mannschaft, hatten deutlich mehr Ballbesitz und gingen nach einer Viertelstunde aus einem Freistoß hoch verdient in Führung. Peter Michorl foulte Dominik Prokop, die fünfte gelbe Karte in dieser Saison bedeutet ein Spiel Sperre, und Schiedsrichter Alexander Harkam ließ Raphael Holzhauser den ruhenden Ball bearbeiten. Der zeigte seine Qualität auch in solchen Situationen und ließ Torhüter Pavao Pervan keine Chance.
Ranftl bremste Erdogan
Bei der besten Tormöglichkeit der Gastgeber scheiterte Dogan Erdogan mit einem satten Schuss an seinem Mitspieler Reinhold Ranftl (41.). Deutlich besser machte es zwei Minuten später Felipe Pires, der einen Stellungsfehler in der LASK-Defensive zum 2:0 für die Gäste verwertete. “Wir konnten von Beginn weg den Ball nicht halten und kamen so unter Druck“, versprach Kapitän Pavao Pervan, dass er und seine Spielkameraden nach Wiederbeginn aus der Deckung kommen würden.
Berauschende Schlussphase
Tatsächlich machten die Schwarz-Weißen ihren Gegenspielern das Leben deutlich schwerer, Zählbares wollte vorerst freilich nicht heraus springen. Anders in Minute 71. LASK-Obertorjäger Peter Michorl vollendete eine Vorlage des eingewechselten Mergim Berisha zum aufgrund der intensiven Bemühungen in Hälfte zwei mehr als verdienten Anschlusstreffer und erhöhte sein Saison-Trefferkonto auf fünf. Und auch beim Ausgleich hatte dieses Duo seine Beine entscheidend im Spiel. Abdullahi Ibrahim Alhassan foulte Berisha im Strafraum, Michorl versenkte den fälligen Strafstoß zum 2:2-Endstand, weil Philipp Wiesinger und auf der Gegenseite Holzhauser nur Aluminium trafen.
Pause nach Ländle-Gastspiel
In der letzten Partie vor der zweiwöchigen Länderspielpause gastiert der LASK bei Cashpoint SCR Altach (Sa., 4. November, 18.30). Von 21 direkten Duellen mit der „Ländle-Truppe“ gewannen die Oberösterreicher acht, sechs endeten unentschieden und sieben gingen verloren (Torverhältnis 28:24).


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