Fußball: Tabellenschlusslicht ärgerte Aufstiegsanwärter
LINZ/RIED IM INNKREIS. Keinen Sieger brachte das Oberösterreich-Derby FC Blau-Weiß Linz gegen die SV Guntamatic Ried. Das Tabellenschlusslicht und der Aufstiegsanwärter trennten sich 2:2-unentschieden.

Während die Linzer vier Punkte aus dem jüngsten zwei Partien ins Trockene brachten, kommt der Titelkandidat aus dem Innviertel nicht richtig auf Touren. Das bereits fünfte Unentschieden in Serie ließ auch bei Manager Fränky Schiemer keine Jubelstimmung aufkommen. „Wir erzielen die Führung und sind fahrlässig. Das kotzt mich schon an, muss ich ganz ehrlich sagen. Das verstehe ich nicht.“
Warum seit dem 2:0 daheim gegen Kapfenberg kein Sieg mehr gelingen wollte, weiß Cheftrainer Lassaad Chabbi. „Weil wir oft führen und in den letzten drei, vier Minuten die Konzentration verlieren. Es passiert immer durch eigene Fehler.“
Kapitän als Musterknabe
Von einer „gerechten Punkteteilung“ spricht Blau-Weiß-Coach Thomas Sageder, ein Mann mit Innviertler Vergangenheit. „Aber natürlich hätte ich gerne gegen Ried gewonnen. Was mich besonders freut von meiner Mannschaft, und da muss ich besonders Kapitän Thomas Hinum erwähnen, ist, dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben. Das finde ich einfach beeindruckend.“
Die Treffer in einer interessanten Partie vor mehr als 2500 Zuschauern erzielten Mamby Koita und Gabriel Lüchinger sowie für die Gäste Thomas Reifeltshammer und Julian Wießmeier.
Heimserie und Schlager
Das dritte Heimspiel in Folge bestreitet Blau-Weiß gegen Hartberg (Fr., 16. 3.), vier Tage später den Nachtrag beim Kapfenberger SV (beide 18.30 Uhr). Der große Schlager SV Guntamatic Ried gegen Tabellenführer Wacker Innsbruck steigt am Freitag, 16. März, ab 20.30 in der Keine Sorgen Arena.


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