LASK: Nach Besiktas knöpfte sich Schwarz-Weiß Rapid vor
LINZ/PASCHING. Dieser Sieg war längst überfällig. Nach knapp acht Jahren setzte sich der LASK erstmals in einer Bundesligapartie wieder gegen den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien durch.

Nur drei Tage nach dem grandiosen 2:1-Erfolg über den türkischen Millionenklub Besiktas Istanbul in der UEFE Europa League Qualifikation lieferten die Schwarz-Weißen neuerlich eine kämpferisch, spielerisch und mental beeindruckende Leistung ab. „Wirklich toll, was die Spieler immer wieder leisten, ich zeihe meinen Hut. Sie brechen nicht zusammen und stehen immer wieder auf“, freute sich Cheftrainer Oliver Glasner nach dem neuerlichen 2:1-Sieg im Interview mit Sky Sport Austria.
Traumhafter Distanzschuss
Das Tor des Tages in der mit knapp 5900 Besuchern prall gefüllten TGW Arena Pasching erzielte Christian Ramsebner. Der LASK-Defensivmann versenkte die Kugel zur Führung aus mehr als 35 Metern im Gehäuse des großartigen Rapid-Schlussmannes Richard Strebinger (66.). „Diesen Ball habe ich unglaublich getroffen. Nicht wirklich scharf, dafür technisch perfekt. Es war der schönste Treffer meiner Karriere, noch dazu daheim gegen Rapid“, lachte sich der Pettenbacher ins Fäustchen.
Pause nach acht Partien
Nachdem Veton Berisha spät für Grün-Weiß ausglich (85.), schien ein sportliches Schicksal wie gegen Besiktas immer wahrscheinlicher. Damit wollte sich Philipp Wiesinger freilich nicht abfinden und traf vier Minuten später zur Entscheidung. „Mit unserem Auftritt war ich diesmal wirklich sehr zufrieden. Wir wollen immer besser werden und auf den Platz bringen, was wir uns vornehmen. Egal, gegen welche Mannschaft“, gönnte Glasner seinen Jungs nach der achten Partie innerhalb von nur 24 Tagen eine 48-stündige Regenerationspause.
Dienstreise zu Aufsteiger
Mit starken sieben Punkten nach vier Runden auf dem Konto reist der LASK zum Auswärtsspiel gegen Aufsteiger TSV Hartberg am Sonntag, 26. August, ab 17 Uhr.


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