LASK scheidet nach Torspektakel aus
LINZ. 3:3-Unentschieden in Linz. Eiskalte Engländer - drei Torschüsse, drei Tore - kicken den LASK aus dem Europacup.

Die Europacup-Reise des LASK ist vorbei. Die Thalhammer-Elf muss nach dem Unentschieden gegen die Engländer vorzeitig ihre Koffer packen. Davor lieferten die Linzer der Millionen-Truppe aus London einen harten Kampf und gingen kurz vor der Halbzeit durch Peter Michorl verdient mit 1:0 in Führung. Nur wenige Sekunden nach dem Tor der Linzer sprang der Ball LASK-Verteidiger Andres Andrade im eigenen Strafraum an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwertete Gereth Bale zum 1:1.
Rassige Schlussphase
Zehn Minuten nach Wiederbeginn erzielte Tottenhams Südkoreaner Heung-Min Son die Führung für seine Elf. Nach dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Johannes Eggestein keimte bei den Linzern wieder Hoffnung auf. Doch nur rund 60 Sekunden später schlugen die Engländer erneut zu. Nach Foul von Patrick Wiesinger an Bergwijn zeigte Schiedsrichter Raczkowski abermals auf den Elfmeterpunkt. Den Penalty verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Delle Ali zum 3:2 für die Gäste. Den Schlusspunkt einer rassigen Begegnung setzte LASK-Juwel Mamoudou Karamoko (wurde in der 69. Minute eingewechselt) mit einem Traumtor zum 3:3-Endstand.
„Es war eine richtig gute Leistung meiner Mannschaft. In der Kabine waren die Jungs enttäuscht darüber, nur Unentschieden gespielt zu haben. Das zeigt finde ich, wie gut die heutige Leistung war. Taktisch sind wir sehr stark aufgetreten. In den ersten 20 Minuten haben wir sehr viel angepresst und Tottenham zu Fehlern gezwungen. Daraufhin hat der Gegner ausschließlich mit langen Bällen gearbeitet. Aber nicht nur gegen den Ball, auch mit dem Ball war es eine starke Leistung – alles andere als ein Punktgewinn wäre nicht dem Spielverlauf entsprechend gewesen“, meint LASK-Sportchef Dominik Thalhammer.


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